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Kette bestehend aus verschieden geformten Perlen

Ident. Nr.: ÄM 23363

ObjID: obj:594188

Details (expert)

Involved
Guy Brunton (1878 - 1948),
Grabungsleiter*in
Dating
Römische Kaiserzeit
Datierung engl.: Roman Period
Geographical references
Dimensions
Länge x Durchmesser: 28,5 x 1,5 cm

Object Description

Die modern gefädelte Kette besteht aus Kugel-, Röhren- und Scheibenperlen unterschiedlicher Form und Größe. Sie wurde in einem Grab in Mostagedda gefunden, wo sich Bestattungen aus nahezu allen ägyptischen Epochen, hauptsächlich jedoch aus Prädynastischer Zeit und der Pan-Grave-Kultur, finden. Die Kette kann hingegen keiner dieser beiden Zeiten zugeordnet werden und macht eine Datierung in die Römische Kaiserzeit wahrscheinlich.
(J. Jancziak)

Last updated: 13.05.2026

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).