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Sieben Pfrieme

Ident. Nr.: ÄM 8242

ObjID: obj:594805

Details (expert)

Creator/Entity
George Andrew Reisner (5.11.1867 - 6.6.1942),
Grabungsleiter*in
Walter Wreszinski (8.3.1880 - 9.4.1935),
Mäzen*atin
Date(s)
Kerma (Mittel/Obernubien)
Geographical references
Material / Technique
Knochen (Material / Fauna)
Dimensions
Länge: 8,7 - 12,5 cm (lt. Inv.)

Object Description

Knochenpfrieme wurden in Kerma in großer Zahl gefunden, häufig in Paaren oder Gruppen von fünf bis zehn Exemplaren. Gefertigt wurden diese aus den Beinknochen von Schafen oder Ziegen. Hierzu wurde ein Teil des Knochens abgespalten und durch Reiben auf einer flachen Oberfläche zugespitzt, während man das dicke Ende als Griff nutzte. Verwendet wurden diese Werkzeuge bei der Herstellung von Kleidung oder Körben, um Löcher in Leder, Schilf oder Textilien zu stechen.
Die sieben Pfrieme wurden im Schutt einer der Nebenbestattungen des Grabtumulus K IV gefunden.

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Demotischer Papyrus mit einem Brief des Satrapen Pherendates an die Chnum-Priester von Elephantine (Pherendates-Korrespondenz)

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Dieser demotische Brief datiert in die 27. Dynastie des Alten Ägypten, genauer auf den 21. April 492, und stammt von der Nilinsel Elephantine. Es handelt sich um den Brief des persischen Statthalters (Satrapen) Pherendates an die Chnum-Priester von Elephantine, nach welchen Kriterien der persische König Dareios I. eine Person als ungeeignet für die Ausübung des Amtes eines Wab-Priesters hält. Hier zeigt sich, dass der persische Herrscher mit den ägyptischen Priestern zusammenarbeitete, sich aber seine Entscheidungsbefugnisse bezüglich der Besetzung von Priesterstellen nicht nehmen ließ. Der Brief wurde nach der Interpretation von Karl-Theodor Zauzich geschrieben von Satibar , während Wahibre als Gegenzeichner fungierte.Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts.http://elephantine.smb.museum/record/ID100460V. Lepper / J. Moje