Fragmente von Blattgold
Ident. Nr.: ÄM 24784
ObjID: obj:605369
Contact
Institution:
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Email:
aemp@smb.spk-berlin.deDetails (expert)
- Involved
- Dating
- Historische Datierung: Amenophis (Amenhotep) IV. / Echnaton
- Additional titles
- Collection title: Fragmente von BlattgoldTranslation: Fragments of gold foil
- Geographical references
- Material / Technique
- Gold (Material / Metall)
- Dimensions
- Höhe x Breite x Tiefe: 1,8 x 9 x 6 cm (Kistenmaß)
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/605369
Object Description
Das Edelmetall Gold ist seit Prädynastischer Zeit, ca. 4300–3050 v. Chr., bekannt. Die weitreichende Verwendung des Materials liegt darin begründet, dass es gegen Korrosion beständig ist und Ägypten über ein eigenes, reiches Goldvorkommen verfügte. Die Gewinnung aus dem in Quarzadern vorliegenden Erz wurde in der ägyptischen Ostwüste in der Region um Koptos (Wadi Hammamat) bis nach Assuan forciert. Ab dem Mittleren Reich, ca. 2100–1800 v. Chr., erweiterte sich das Abbaugebiet auf die östlichen Wüsten Unternubiens (Wawat) und im Neuen Reich, ca. 1550–1070 v. Chr., auf Obernubien (Kusch).
Blattgold, wie es von Ludwig Borchardt in Amarna gefunden wurde, diente zum Vergolden von Objekten. Somit konnte die Goldfolie ehemals zum Verkleiden von Statuen, Schmuck, Möbeln, Toilettengegenständen oder auch Architekturelementen verwendet worden sein.
(J. Jancziak)
Last updated: 25.08.2025
Contact
Institution:
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Email:
aemp@smb.spk-berlin.de