Kette mit kleinen Ringperlen und Granatapfelblüten
Ident. Nr.: ÄM 22227
ObjID: obj:606615
Contact
Institution:
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
Email:
aemp@smb.spk-berlin.deDetails (expert)
- Involved
- Dating
- Historische Datierung: Amenophis (Amenhotep) IV. / EchnatonDatierung engl.: Amenhotep IV / Akhenaten
- Additional titles
- Collection title: Kette mit kleinen Ringperlen und GranatapfelblütenTranslation: Necklace with yellow ring-shaped beads and pomegranarte shaped pendants
- Geographical references
- Material / Technique
- Fayence (Material), gelb
- Dimensions
- Länge x Breite: 30 x 1,2 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/606615
Object Description
Die fein gearbeitete, gelbe Kette mit 29 Granatäpfeln als Anhänger wurde von Borchardt noch mit der Originalauffädelung im Wohnhaus Q 46.10 aufgefunden. Somit gilt die Aneinanderreihung der Perlen und Kettenglieder als gesichert. In seiner Zeichnung des Tagebuches 1912/1913 gibt er 5 kleine Perlen alternierend zwischen zwei Granatäpfeln wieder. Der Granatapfel (punica granatum L.) wurde erst unter Thutmosis III. (1457–1425 v. Chr.) wahrscheinlich aus Asien eingeführt. In Achet-Aton fand er sich häufig in Form von Kettengliedern und deren Modeln wieder. Er galt als eine prestigeträchtige Frucht, die gerade von der wohlhabenderen Gesellschaft bevorzugt verspeist wurde. Während man aus dem Saft der Kerne einen Wein herstellte, wurde die Rinde vermutlich zum Gelbfärben von Leder verwendet.
Aus: Weber, A., in: F. Seyfried (Hrsg.), Im Licht von Amarna. 100 Jahre Fund der Nofretete, Berlin 2012, S. 254 (Kat.-Nr. 35).
Last updated: 25.08.2025
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Ägyptisches Museum und Papyrussammlung
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