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Vorratsgefäß, bemalt, mit zwei galoppierenden Pferden, Anch-Zeichen und Was-Zeptern

Ident. Nr.: ÄM 14412

ObjID: obj:607443

Details (expert)

Involved
Carl August Reinhardt (4.2.1856 - 25.11.1903),
Käufer*in
Dating
Thutmosis II. - Thutmosis IV.
Datierung engl.: Thutmose II - Thutmose IV
Additional titles
Collection title: Vorratsgefäß, bemalt, mit zwei galoppierenden Pferden, Anch-Zeichen und Was-Zeptern
Translation: Painted storage vessel with two galloping horses, ankh-signs and was-sceptres
Geographical references
Material / Technique
Ton, gebrannt (Material); bemalt
Dimensions
Höhe x Durchmesser: 42 x 26 cm

Object Description

Die zwei gescheckten Pferde sind in Bewegung sowie angeschirrt und mit einer Brustdecke versehen wiedergebeben. Pferde sind in Ägypten erst seit der 2. Zwischenzeit (um 1750 v. Chr.) bekannt. Sie wurden mit den Streitwagen aus dem asiatischen Raum durch die Hyksos eingeführt und waren fortan bei der Kriegsführung unentbehrlich. Darüber hinaus befinden sich auf dem Gefäß Darstellungen eines Anch-Zeichens, das zwei Was-Zepter in den Händen hält, sowie die Darstellung eines Pflanzenbouquets.
(J. Jancziak)

Last updated: 25.08.2025

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).