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Madonna mit dem Kind

Ident. Nr.: IV Ca 26

ObjID: obj:61888

Details (expert)

Creator/Entity
Karl Ferdinand Friedrich von Nagler (1770-1846),
Vorbesitzer*in
Date(s)
17. Jh.
Systematics/Type
Geographical references
Material / Technique
Federn; Papier; Holz
Dimensions
Objektmaß: 15 x 9,8 x 0,4 cm
Gewicht: < 1 kg
Verpackungsmaß: 5 x 18 x 16 cm

Object Description

Das alte vorspanische Kunsthandwerk der Federarbeit hat sich bis heute in bestimmten Regionen Mexikos erhalten, z.B. in Michoacan. Nicht nur die Technik hat sich erhalten, sondern auch die christlichen Motive, die nach der spanischen Eroberung die vorspanischen Schilde, Gewänder und Schilde ersetzten. Im Gegensatz zu den perfekten, in Öl gemalten Gesichtern der Federbildern CA 24 und CA 25 war der indianische Künstler hier bemüht, aus weißen Federn die Konturen der Gesichter von Madonna und Jesuskind herauszuarbeiten. Das Bild stammt möglicherweise bereits aus dem 17.Jahrhundert. (V. König 2003)

Last updated: 29.07.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.