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Zelt von Beduinen

Ident. Nr.: 40/16A

ObjID: obj:626022

Details (expert)

Creator/Entity
Hermann Burchardt (18.11.1857 - 19.12.1909),
Fotograf*in
Date(s)
Fotografische Aufnahme: 19.1.1904
Abweichende Datierung: 25. Januar 1904
Systematics/Type
Geographical references
Beduinen,
Bevölkerungsgruppe
Material / Technique
Foto
Dimensions
Bildformat (Foto): (Positiv, SW) cm 13x18 cm

Object Description

Golf-Liste: 52. Hofuf - El Gittr. Zelt v. Beduinen, welche im Winter als Nomaden umherziehen, im Sommer Perlenfischerei betreiben. Die Ruder sind bei den Zelten aufgestellt.
[Zwischen Hufuf und Qatar, Zelt von Beduinen, die im Winter als Nomaden leben und im Sommer Perlenfischerei betreiben]

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.