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Apulischer Volutenkrater mit Maskenhenkeln

Ident. Nr.: 1984.44

ObjID: obj:677308

Details (expert)

Creator/Entity
Unterwelt-Maler (2. Hälfte 4. Jh.v.Chr.),
Maler*in
Date(s)
3. Viertel 4. Jh.v.Chr.
Additional titles
Collection title: Apulischer Volutenkrater mit Maskenhenkeln
Volutenkrater des Unterwelt-Malers, apulisch
Material / Technique
Ton, rotfigurig
Dimensions
Höhe: 113 cm (mit Henkeln und separat getöpfertem Fuß)
Acquisition
01.12.1984

Object Description

Apulische Prachtvase: Halsbild: Thetis ringt mit Peleus, Hauptbild: Gigantomachie


Die Pracht der Gräber:

Sowohl in der spartanischen Kolonie Tarent als auch in den einheimischen Zentren der Daunier, Peuketier und Messapier in Apulien wurden die Verstorbenen der Oberschicht mit großer Pracht und erheblichem Aufwand bestattet. Unterirdische Grabkammern waren oft wie die Innenräume eines Hauses mit Säulen oder Wanddekorationen ausgestaltet. Die Verstorbenen lagen in Sarkophagen und die Grabkammern waren mit großen Vasen, Symposionsgeräten, Terrakotten, Kosmetikutensilien und Goldschmuck ausgestattet. In Tarent wurden seit dem 4. Jh. v. Chr. als oberirdische Markierung über Sarkophagen oder Kistengräbern aufwendige Steinmonumente mit Säulen, Giebeln und Skulpturenschmuck errichtet. Solche kleinen Grabtempel (griech. Naiskoi) sind auf apulischen Vasen abgebildet. Die rotfigurige apulische Keramik wurde zudem häufig mit ausgefallenen griechischen Mythenbildern verziert und zum überwiegenden Teil speziell für die Verwendung im Grab angefertigt. In großen Mengen wurde sie auch in das italische Hinterland exportiert und dort zusammen mit einheimischer Keramik in die Gräber gelegt.

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Antikensammlung

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