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Muttergottes im Lichtloch mit Wolkengirlande

Ident. Nr.: A (32 K 2) 50/1913

ObjID: obj:737594

Details (expert)

Involved
Marie Andree-Eysn (11.11.1847 - 30.1.1929),
Sammler*in
Dating
1783
Material / Technique
Öl auf Holz
Dimensions
Höhe x Breite: 53,5 x 47,5 cm

Object Description

Hochformat. Links oben im Lichtloch mit Wolkengirlande stehende Muttergottes, in der Rechten das Kind, links eine Weintraube. Von ihr Lichtstrahl zu den Verunglückten. Der blaue Himmel zum Horizont hin gelblich. Im Hintergrund Schneeberge mit romantischen Gebäuden. Im Vordergrund ein Weg mit Zaun, auf dem ein Wagen, mit einem Pferd bespannt, umgestürzt ist. Unter ihm ein Mann und eine Frau. Vor dem Pferd ein Mann mit erhobenen Armen und ein Hündchen. Ganz vorne abgestorbene Bäume. Unter der Darstellung breites weißes Schriftband: "Joseph Mayr und dessen Ehweib Maria Anna Mayrin Krammer von haimertshoffen (Haimpertshofen BA Pfaffenhofen a. Ilm?) Wie auch Brueder Paulaus aus dem Aschspach, verlobten sich hieher in grosser gefahr Unglücklich zu sein, ist ohne Schade abgeloffen, Gott und der allerseelligsten Jungfrauen Maria seye höchst schuldiger danckh gesagt, anno 1783."

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."