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Jacobs Oregon

Ident. Nr.: VII WS 128

ObjID: obj:750130

Details (expert)

Creator/Entity
Melville Jacobs (3.7.1902 - 31.7.1971),
Sammler*in
Date(s)
Aufnahmejahr: 1929-1930
Systematics/Type
Geographical references
Nordamerika,
Kontinent
Oregon,
Region
Material / Technique
—

Object Description

Die Beschriftung der Walzen ist: Jacobs Oregon. Der Kontakt wurde durch G. Herzog vermittelt (Brief v. 22.4.1930). 1932 wurde eine Auswahl von insgesamt 27 Walzen nach Berlin geschickt (W. 20 - 37, 43 - 51) und als FE 17 inventarisiert. Umfangreiche Korrespondenz liegt vor. Transkriptionen und Texte, die G. Herzog angefertigt hat, befinden sich in ATM. Lt. Brief v. 22.4.1931 wurden Je drei Kopien der in Berlin galvanisierten Walzen in die USA gesandt: einer an das "Bureau of American Ethnology" (heute in LC Washington, vgl. FCP vol 3:85-87), einer an G. Herzog (heute in ATM Indiana University, vgl. EFR 54-185-F ) und der dritte an Jacobs selbst. Andere Nummern als die der in Berlin galvanisierten Walzen tauchen in der Literatur nicht auf.

Last updated: 21.08.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.