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Kunst Indonesien

Ident. Nr.: VII WS 155

ObjID: obj:750157

Details (expert)

Creator/Entity
Jaap Kunst (12.8.1891 - 7.12.1960),
Sammler*in
Date(s)
Aufnahmejahr: 1929 ff.
Systematics/Type
Material / Technique
—

Object Description

Die Beschriftung der Walzen ist uneinheitlich: Kunst Indonesien, Kunst Java, Kunst Soemedang (W. 198 - 204). Die W. 308 - 311 wurden 1933 für Jaap Kunst von Father Verschueren aufgenommen, die W. 312 - 327 von Herrn Middelkoop, sind aber als Kunst Indonesien beschriftet. Die Walzen wurden in einzelnen Sendungen nach Berlin geschickt, galvanisiert und in Berlin als FE 4 inventarisiert. Es existieren zusätzlich 5 Galvanos mit der Beschriftung "Kunsrt Süd-Neuguinea 5 - 9", die bisher keiner der in Berlin vorhandenen Sammlungen zugeordnet werden konnten (vgl. FE 25). Ein umfangreicher Briefwechsel liegt in Berlin ab 1931 vor. Viele Transkriptionen, Bemerkungen, Analysen etc. in Kunsts Publikationen. Zu Kunst und seinen Arbeiten vgl. Lamsweerde 1994, darin auch Listen aller Walzenaufnahmen. Eine vollständige Rekonstruktion der Sammlung ist gemeinsam mit dem Bestand des Tropenmuseums Amsterdam geplant.

Last updated: 21.08.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}