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Smend Togo I

Ident. Nr.: VII WS 281

ObjID: obj:750286

Details (expert)

Creator/Entity
Julius von Smend (1873 - 1939),
Sammler*in
Date(s)
Aufnahmejahr: 1904-1905
Systematics/Type
Geographical references
Afrika,
Kontinent
Togo,
Region
Material / Technique
—

Object Description

Die Identifizierung der Walzen erfolgte nach den Inventarnummern (Inv.nr. 167 - 214). Es handelt sich bei dieser Sammlung um einen separat numerierten Teil einer umfangreichen Sammlung. Die Benennung der Sammlung lautete ursprünglich: Smend West-Afrika (Togo). Die Beschriftung der Walzen ist sehr unterschiedlich: keine Beschriftung, römische Ziffern, arabische Ziffern, SM + arab. Ziffer, Smend Togo + arab. Ziffer. Einen ausführlichen Kommentar zum Walzenbestand verfaßte Ingrid Bertleff 1998. Die Walzen 14, 32, 30 wurden als Nr. 75, 78 u. 79 in die Dem. coll. übernommen. Ausführliche Bemerkungen und Texte liegen vor. Umfangreicher Briefwechsel mit dem PhA und MV vorhanden. Transkriptionen sind in vielen Publikationen verstreut. W. röm. 5 ist veröffentlicht auf der CD 100 Jahre (1/22).
Inhalt: traditionelle Gesänge u. Musikinstrumente

Last updated: 21.08.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.