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Thalbitzer Grönland I

Ident. Nr.: VII WS 301

ObjID: obj:750306

Details (expert)

Creator/Entity
William Carl Thalbitzer (1873-1958),
Sammler*in
Date(s)
Aufnahmejahr: 1905-1906
Systematics/Type
Geographical references
Nordamerika,
Kontinent
Inuit,
Ethnie
Material / Technique
—

Object Description

Beschriftung: Thalbitzer Grönland. Es handelt sich um eine Auswahl aus einer größeren Sammlung, die sich im Archiv der Dansk Folkemindesamling in Kopenhagen befindet. Die ausgewählten Walzen wurden galvanisiert, Galvanos und Kopien wurden nach Kopenhagen geschickt. Die Samml Ein Satz Kopien wurde in Berlin inventarisiert. Briefwechsel liegt vor. Analysen, Beschreibungen, Fotos u. Transkriptionen (von Hjalmar Thuren) in Thalbitzer/Thuren (1911), die Numerierung der Transkriptionen stimmt jedoch nicht mit den Nummern der Walzen überein.
Inhalt: traditionelle Gesänge, z. T. mit Trommelbegleitung

Last updated: 21.08.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.