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Rollsiegel mit dem Name einer Privatperson

Ident. Nr.: ÄM 15261

ObjID: obj:765981

Schenkung James Simon, 1901

Details (expert)

Creator/Entity
James Simon (1904),
Mäzen*atin
Ludwig Borchardt (5.10.1863 - 12.8.1938),
Kaufvermittler*in
Date(s)
2. Dynastie
Datierung engl.: 2nd Dynasty
Additional titles
Collection title: Rollsiegel mit dem Name einer Privatperson
Translation: Cylinder seal inscribed with the name of a private person
Geographical references
Material / Technique
Basalt (Material / Stein)
Dimensions
Höhe x Durchmesser: 1,7 x 1,8 cm

Object Description

Frühe Belege der ägyptischen Schrift finden sich auf Rollsiegeln. Auf ihnen erscheinen in der Regel Namen von Privatpersonen in Verbindung mit göttlichen Kreaturen – wie auf dem hier gezeigten Exemplar zu sehen. Obwohl die Inschrift nicht in Gänze verständlich ist, lässt sich wenigstens ein Bestandteil des Namens identifizieren, der eine Standarte mit den gekreuzten Pfeilen zeigt: Hierbei handelt es sich um einen frühen Beleg für die Göttin Neith.
(R. Kuhn)

Last updated: 30.07.2026

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Hieroglyphischer Papyrus mit dem Totenbuch der Hausherrin Keku

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Demotischer Papyrus mit einem Brief des Satrapen Pherendates an die Chnum-Priester von Elephantine (Pherendates-Korrespondenz)

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Dieser demotische Brief datiert in die 27. Dynastie des Alten Ägypten, genauer auf den 21. April 492, und stammt von der Nilinsel Elephantine. Es handelt sich um den Brief des persischen Statthalters (Satrapen) Pherendates an die Chnum-Priester von Elephantine, nach welchen Kriterien der persische König Dareios I. eine Person als ungeeignet für die Ausübung des Amtes eines Wab-Priesters hält. Hier zeigt sich, dass der persische Herrscher mit den ägyptischen Priestern zusammenarbeitete, sich aber seine Entscheidungsbefugnisse bezüglich der Besetzung von Priesterstellen nicht nehmen ließ. Der Brief wurde nach der Interpretation von Karl-Theodor Zauzich geschrieben von Satibar , während Wahibre als Gegenzeichner fungierte.Papyrus war ein sehr beliebtes jedoch teures Schreibmaterial im Alten Ägypten. Dieser Papyrus stammt von der Nilinsel Elephantine in Ägypten und wurde während der Ausgrabungen der damals Königlichen Museen durch Otto Rubensohn und Friedrich Zucker zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgegraben. Die hier verwendete Schrift ist das sogenannte Demotische. Dabei handelt es sich um eine sehr verkürzte Kursivschrift des Alten Ägypters, die gerade in persischer und griechisch-römischer Zeit eingesetzt wurde. Von der Nilinsel Elephantine stammen zahlreiche demotische Papyri und Ostraka dieses Zeithorizonts.http://elephantine.smb.museum/record/ID100460V. Lepper / J. Moje