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Situla ("Eimer") des Kap-ef-ha-Chonsu mit eingravierten Darstellungen und Inschriften

Ident. Nr.: ÄM 24035

ObjID: obj:771095

Details (expert)

Dating
Frühe Ptolemäerzeit
Datierung engl.: Eary Ptolemaic Period
Additional titles
Collection title: Situla ("Eimer") des Kap-ef-ha-Chonsu mit eingravierten Darstellungen und Inschriften
Translation: Situla of Kapefhakhonsu, inscribed
Geographical references
Material / Technique
Bronze (Material / Metall)
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 42 x 17,4 x 17,4 cm

Object Description

Die Situla, lat. für Eimer, bezeichnet ein metallenes Henkelgefäß mit abgerundetem Boden. Sie diente als Behältnis für Wasserspenden beim Götter- und Totenkult, konnte also auch als Grabbeigabe dienen. Situlae zeigen meist Darstellungen von Göttern und weisen daneben eine Vielzahl von Inschriften auf. Die Situla hier zeigt eine Baumgöttin, die dem Ba des Verstorbenen und dem Verstorbenen selbst Wasser bzw. Leben spendet sowie den Verstorbenen in anbetender Haltung vor den Göttern Osiris, Isis und Nephthys.
(J. Jancziak)

Last updated: 03.07.2026

Contact

Institution:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).