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kisir

Ident. Nr.: III A 2663

ObjID: obj:782920

Details (expert)

Systematics/Type
Geographical references
Sudan,
Land
Nubier,
Ethnie
Dimensions
Länge x Breite x Höhe: 59,5 x 36,7 x 21,7 cm

Object Description

Eine über eine blau-weißfarbene, runde Emailleschüssel gezogene Hautmembran. Deren Spannung erfolgt mittels einer Wollschnur mit Drahtkern gegen einen auf der Schalenaußenseite ruhenden, eisernen Spannring. Zur Querstange hin divergierende und im Korpusinneren gegen die untere Schalenwand stoßende Längsarme. Saiten- und Stimmknäuelmaterial nicht erhalten. Eine am Spannring befestigte, wohl als unterer Saitenhalter verwendete Drahtschlaufe. An den Längsstangen sind ein schlankes Hautplektrum und eine Halteschnur aus gedrehtem pflanzlichem Material angebunden. Im Zentrum des Schalenbodens eine Perforation. In der Korpusdecke drei Gruppen von je drei im Dreieck angeordneten Perforationen.
aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)

Last updated: 23.09.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}