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rebäba

Ident. Nr.: III A 5586

ObjID: obj:783287

Details (expert)

Systematics/Type
Geographical references
Araber,
Ethnie
Material / Technique
Holz, Eisen, Kokosnuß, Darm
Dimensions
Länge: 75 cm
Breite: 11,5 cm
Höhe: 10 cm

Object Description

Als Korpus ein ringförmiges Segment einer Kokosnußschale mit einer weit umgeschlagenen, angeleimten Fischhautmembran. Als Saitenträger ein gerader Rundholzstab und ein in diesen oberhalb des Korpus eingesteckter, vierkantiger, eiserner Spießfortsatz, der weit unter dem Korpus hervorragt und spiralförmig ausläuft. Ein ausgesparter Wirbelkasten mit zwei von rechts und links hindurchgesteckten Flankenwirbeln aus Holz. Zwei Saiten aus gedrehtem tierischem Gewebe. Als unterer Saitenhalter ein über den Spieß gezogener Eisenring. Der Steg und der Streichbogen sind nicht erhalten. Eine den Hals am Korpus einfassende Eisenmanschette. Zwei dekorativ gedrechselte, kugelförmige Wirbelköpfe.
aus Ulrich Wegner: Afrikanische Saiteninstrumente, Staatliche Museen Berlin – SPK, 1984 (Anhang Objektkatalog)

Last updated: 23.09.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.