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o.T. [Märchenhaus]

Ident. Nr.: D (47 B 304) 440/1982

ObjID: obj:828090

Details (expert)

Involved
Adolf Korsch Verlag (1951),
Hersteller*in
Entwurf: Kurt Brandes
Dating
um 1980
Geographical references
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 25 x 20 x 13 cm

Object Description

Der Kalender ist faltbar und lässt sich als dreidimensionales Häuschen aufstellen. Die vier Seiten sind je mit einem unterschiedlichen Motiv gestaltet. Eine Seite zeigt das Lebkuchenhäuschen von Hänsel und Gretel. Die Fassade, sowie das Dach sind mit Lebkuchen und Süßigkeiten beklebt. Die Kinder stehen vor dem Häuschen, während die Hexe aus dem Fenster schaut. Die zweite Seite des Häuschens zeigt im oberen Stockwerk Frau Holle und Goldmarie beim Betten ausschütteln. Unter ihnen laufen vier Zwerge vorbei. Auf der dritten Seite sind drei Zwerge dargestellt, die nach Hause zu Schneewittchen kommen. Diese erwartet sie mit einer dampfenden Teekanne. Die letzte Seite zeigt die Bremer Stadtmusikanten. Das Häuschen ist mit Glimmer verziert. Hinter den Türchen verbergen sich bunte Bildchen auf Pergamentpapier, welche dann im Licht leuchten. Aufschrift auf dem Häuschen unten: Made in W.-Germany; 501. Das Motiv ist signiert mit „K.B.“

Last updated: 29.06.2026

Contact

Institution:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."