Logo

Andromeda

Ident. Nr.: 776C

ObjID: obj:862876

Details (expert)

Creator/Entity
Ausführung: Peter Paul Rubens (1577 - 1640),
Maler*in
Date(s)
Ausführung: um 1638
Additional titles
Collection title: Andromeda
Translation: Andromeda
Geographical references
Antwerpen,
Stadt
Material / Technique
Eichenholz
Dimensions
Bildmaß: 188,6 x 93,8 cm
Acquisition
1884/855 Ankauf aus der Sammlung des Duke of Marlborough, Blenheim Palace

Object Description

Andromeda steht, von vorn gesehen, nur mit einem dünnen Schleier verhüllt und schutzlos dem Meeresungeheue preisgegeben am Meeresufer. Sie hat den Blick angstvoll gen Himmel gerichtet, ihre über den Kopf erhobenen Hände sind an den Felsen geschmiedet, der sich rechts auftürmt. Zu ihren Füßen befindet sich ein rotes Gewand. Sowohl die Gefahr in Form des Meeresungeheurs im Wasser, als ihre Rettung in Form von Perseus, der auf Pegasus reitend in der Luft zu erkennen ist, nähern sich Andromeda von rechts. Über Andromeda schwebt ein Cupido mit Brandfackel und weist bereits auf den Befreier und Retter hin. Rubens schuf in dem Bild ein großartiges Spätwerk, bei dem Andromeda zur Hauptfigur wird, der alles andere untergeordnet ist. Ihre sorgfältig modellierte, vom Licht umspielte Gestalt setzte Rubens geschickt gegen die skizzenhafte Ausführung von Amor, Perseus und das Meeresungeheuer, ab. Rubens präsentiert den weiblichen Körper hier in voller Schönheit, Kraft und Anmut und verlieh der Figur der Andromeda die Gesichtszüge seiner zweiten Frau, Helene Fourment.

Last updated: 28.07.2026

Contact

Institution:

Gemäldegalerie

Additional items from the collections

Bildnis eines jungen Mannes

Bildnis eines jungen Mannes

Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode