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Bildnis eines Unbekannten

Ident. Nr.: 2098

ObjID: obj:863153

Details (expert)

Creator/Entity
Ausführung: Friedrich Georg Weitsch (1758 - 1828),
Maler*in
Date(s)
Ausführung: 1799
Additional titles
Collection title: Bildnis eines Unbekannten
Translation: Portrait of an Unknown
Geographical references
Berlin,
Stadt
Material / Technique
Leinwand
Dimensions
Bildmaß: 87,5 x 70 cm
Acquisition
1935 Ankauf von der Kunsthandlung Carl Nicolai, Berlin

Object Description

Manuskript und Feder weisen den Dargestellten als Schriftsteller aus. Die graphische Härte der Porträtzeichnung wird durch zurückhaltendes Kolorit gemildert. Es handelt sich hier um eine konzentrierte, effektfreie Komposition. Sie ist den Gemälden Anton Graffs (1736 – 1813) ebenbürtig. Der preußische Hofmaler Friedrich Georg Weitsch gibt sich mit dem Berliner Bildnis als ein dem klassizistischen Stil verpflichteter Künstler zu erkennen.

SIGNATUR / INSCHRIFT: Bez. rechts im Grund: [FG] Weitsch fecit / [Berlin 1799]

Last updated: 30.07.2026

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Institution:

Gemäldegalerie

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Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode