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Bildnis des Cosimo de'Medici

Ident. Nr.: 124

ObjID: obj:863391

Details (expert)

Creator/Entity
Antonio Rossellino (1442-1479),
Werkstatt
Date(s)
Datierung: um 1460
Systematics/Type
Material / Technique
Marmor mit Holzrahmen
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 49,5 x 53 x 14,5 cm (mit Rahmen)
Höhe x Breite: 37 x 33 cm (Relief)
Gewicht: 26 kg (mit Rahmen)
Gewicht: 20,5 kg (ohne Rahmen)

Object Description

Antonio Rossellino (Werkstatt)
Settignano (?) 1427/28-1479 Florenz

Cosimo „der Ältere“ de’ Medici
um 1460. Marmor

Cosimo de’ Medici (1389-1464), genannt der Ältere, war ein unvorstellbar reicher florentinischer Bankier, der die Florentinische Republik von 1434 bis zu seinem Tod regierte und viele herausragende Meisterwerke jener Zeit bestellte. Dies ist das älteste erhaltene Zeugnis von Cosimos Antlitz in der Skulptur, das wahrscheinlich noch zu seinen Lebzeiten geschaffen wurde.


Antonio Rossellino (workshop)
Settignano (?) 1427/28-1479 Florence

Cosimo “the Elder” de’ Medici
c. 1460. Marble

Cosimo de’ Medici (1389-1464), called the Elder, was an immensely rich Florentine banker who ruled the Florentine Republic from 1434 until his death and commissioned many outstanding masterpieces of the time. This is the earliest surviving sculptural testimony to Cosimo’s likeness, which was probably made when he was still alive.



Erworben 1842
Inv. 124

Last updated: 17.08.2026

Contact

Institution:

Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

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Die Patene gehört zu einer durch zahlreiche ähnliche Objekte relativ gut bekannten Gruppe liturgischer Gefäße, die vermutlich überwiegend in Konstantinopel gefertigt wurden. Auf dem Rand sind die Einsetzungsworte der byzantinischen Liturgie in sorgfältiger Schrift eingraviert: ΛAB(ETE) ΦAΓETE TOYTO AI(C)TIN TO COMA MO(Y) TO Y(ΠE)P YM(ON) (K)ΛOMAINON IC AΦECCIN AMAPTION AMHN (Nehmt und esst, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wurde zur Vergebung der Sünden. Amen). Im Zentrum der dreifigurigen Komposition steht der bärtige Christus auf einem Bema in leichter Ponderation, bekleidet mit Tunika und Pallium. In der Linken hält er ein Evangelienbuch, die Rechte ist segnend vor der Brust erhoben. Das langgestreckte Haupt wird von einem Nimbus mit diagonal eingeschriebenem Kreuz umgeben. Zu beiden Seiten der Beischriftkürzel IC XC für »Iesous Christos«. Auf dem Ehrenplatz zu seiner Rechten steht der hl. Stephanos mit Beischrift O (mit eingeschriebenem A) CTEΦANOC (der hl. Stephanos), jugendlich und bartlos, mit Nimbus und bekleidet mit den Gewändern eines Diakons. Mit der Rechten schwenkt er an einer Kette ein Räuchergefäß, in der Linken hält er vermutlich eine Pyxis. Zur Linken Christi steht Kaiser Konstantin d. Gr., der in Byzanz als Heiliger verehrt wurde und daher vor seiner senkrecht angebrachten Namensbeischrift KONCTANTINOC das Kürzel O mit eingeschriebenem A für »der hl. Konstantinos« führt. Er ist mit dem für die mittelbyzantinische Zeit typischen Kaiserornat bekleidet – dem Sakkos und dem kunstvoll drapierten und reich mit angedeutetem Edelsteinbesatz verzierten Loros. In der Rechten hält er das mit einem Kreuz bekrönte Szepter, in der Linken die Sphaira, ebenfalls mit einem Kreuz. Im Unterschied zu den meist großformatigen, oft mit Stifterinschriften versehenen Silberdiskoi der frühbyzantinischen Zeit waren die eher bescheidenen mittelbyzantinischen Patenen aus Kupferblech wohl Massenproduktion für den Bedarf der zahllosen Kirchen.