Logo

Der Maler und Kupferstecher Ludwig Buchhorn (1770-1856)

Ident. Nr.: 2050

ObjID: obj:863962

Details (expert)

Creator/Entity
Ausführung: Georg Friedrich Adolph Schöner (1774 - 1841),
Maler*in
Date(s)
Ausführung: 1799
Systematics/Type
Additional titles
Collection title: Der Maler und Kupferstecher Ludwig Buchhorn (1770-1856)
Translation: The Painter and Engraver Ludwig Buchhorn (1770-1856)
Geographical references
Herstellungsort: Dessau,
Stadt
Material / Technique
Öl auf Leinwand
Dimensions
Bildmaß: 61,5 x 45,5 cm
Acquisition
Wohl kurz vor 1898 vom Berliner Kupferstichkabinett der Galerie überwiesen.

Object Description

Der aus Halberstadt im Harz stammende Buchhorn war bis 1793 Schüler des Kupferstechers Daniel Berger an der Berliner Kunstakademie. In den Jahren von 1797 bis 1803 arbeitete der Porträtierte als Zeichner und Stecher bei der Chalcographischen Gesellschaft in Dessau. Ab 1806 lebte Buchhorn in Berlin, wo er seit 1811 als ordentliches Mitglied, seit 1814 aber als Professor für Zeichen- und Kupferstichkunst sowie als Senatsmitglied der Kunstakademie wirkte. Seit 1824 bekleidete er das Direktorat der Akademischen Kupferstecherschule in Berlin. Buchhorn galt neben Johann Gottfried Schadow als der bedeutendste Zeichner der preußischen Residenzstadt. Das in gedeckten Farben gemalte Bildnis konzentriert sich auf das lebendig geschilderte Gesicht.
Der aus dem hessischen Mannsbach stammende Künstler Georg Friedrich Adolph Schöner war in den Jahren 1795 und 1796 Schüler Anton Graffs in Dresden. Von 1796 bis 1800 hielt sich Schöner in Halberstadt auf, wo er im Auftrag des Literaten Johann Ludwig Wilhelm Gleim für dessen sog. „Freundschaftstempel“ Porträts schuf. Das Berliner Porträt Buchhorns entstand 1799 in Dessau.

SIGNATUR / INSCHRIFT: Bez. rückseitig auf dem unteren Keilrahmenschenkel: 1799. Pinx: G. A. Schöner. Dessau

Last updated: 27.01.2026

Contact

Institution:

Gemäldegalerie

Additional items from the collections

Bildnis eines jungen Mannes

Bildnis eines jungen Mannes

Versonnen blickt der dunkelhaarige junge Mann nach rechts in die Ferne. Von seinem schwarzen Gewand hebt sich ein kostbarer, weißer Spitzenkragen ab, auf den sein langes Haar fällt. Maratti präsentiert den Dargestellten hier schlicht und unprätentiös, zugleich jedoch sehr würdevoll und elegant. Durch eine Inschrift auf der Rückseite sind uns heute Entstehungsjahr und -ort des Gemäldes bekannt, sowie das Alter des Dargestellten. Als er sich 1663 in Rom porträtieren ließ, war er 24 Jahre und drei Monate alt. Maratti gehörte zu den begehrtesten Malern in Rom und arbeitete für die höchsten gesellschaftlichen Kreise, u.a. auch für Papst Clemens IX., dessen von Maratti geschaffenes Bildnis heute zu den bedeutendsten Porträts des 17. Jahrhunderts zählt.| Britta BodeSIGNATUR / INSCHRIFT: Auf der Doublierleinwand Transkription (des 19. Jh.) einer alten Inschrift: AETATIS VAE XXIV / ET III MENS / IN ROMA 1663 / C.M.F.___________________________________________________________________________With a pensive gaze, a dark-haired young man looks to the right into the distance. His long hair falls on the sumptuous, white lace collar that stands out against his black garment. Maratti presents the portrayed modestly and unpretentiously, yet also elegantly and dignified. An inscription on the back tells us the year and place of creation, as well as the age of the portrayed. In 1663, when he was painted in Rome, he was 24 years and three-months-old. Maratti was one of the most sought after artists in Rome and worked for the social elite, including Pope Clemens IX, whose portrait is considered one of the most important paintings of the 17th century.| Britta Bode