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Heilige Johannes der Täufer, zwei Engel und drei Brustbilder von Propheten; Heilige Paulus, zwei Engel und Brustbild v. Proph.

Ident. Nr.: 1635

ObjID: obj:864423

Eigentum des Kaiser Friedrich Museumsvereins

Details (expert)

Creator/Entity
Ausführung: Ugolino di Nerio (nachweisbar 1317 – 1327),
Maler*in
Date(s)
Ausführung: um 1325
Systematics/Type
Additional titles
Collection title: Heilige Johannes der Täufer, zwei Engel und drei Brustbilder von Propheten; Heilige Paulus, zwei Engel und Brustbild v. Proph.
Translation: Saint John the Baptist, two angels and three bust Portraits of Prophets; Saint Paul, two angels and a bust Portrait of a Prophet
Geographical references
Herstellungsort: Italien,
Land
Material / Technique
Tempera auf Pappelholz
Dimensions
Rahmenaußenmaß: 191,6 x 61,5 cm
Acquisition
Ankauf im englischen Kunsthandel mit der Sammlung Cyril B. Harcourt, London

Object Description

Die Hauptkapelle der Franziskanerkirche Santa Croce in Florenz war mit einem monumentalen Altarbild geschmückt, von dem fünf Fragmente in der Gemäldegalerie verwahrt werden. Merkwürdigerweise wurde der Auftrag nicht an einen florentinischen Maler vergeben, sondern an einen Künstler aus Siena. Ugolino di Nerio erhielt seine Ausbildung unter der Anleitung von Duccio; wie der Stil seines Lehrers ist auch sein eigener in der byzantinischen Tradition verankert, die weniger darauf aus war, die reale Welt wiederzugeben, als sie zu kodifizieren. Diese Starrheit sorgt für eine kühle Stimmung, die der religiösen Botschaft dient: Der Betrachter fürchtete sich sicherlich stärker vor den strengen Predigten des Heiligen Paulus, wenn er sie mit diesem wenig Einfühlung zeigenden Gesicht verband. | Neville Rowley

SIGNATUR / INSCHRIFT:
unten (auf der Schriftrolle des Täufers) ECCE AGNUS DEI. ECCE Q(UI) TOLLIT PECCAT(UM) M/U(N)DI. HIC E(ST) DE QUO DIXI. P(OST) ME UE(N)IT UIR Q(UI) AN(TE)/ME F(A)C(TU)S E(ST) - Q(UI) A P(RI)OR ME ERAT ET EGO NESCIEB(AM)

unten (auf dem Sockel des Bildfeldes) S. IOH(ANN)E(S BATTISTA)
__________________________________________________________

In Florence, the main chapel of the Franciscan Church of Santa Croce was adorned with a monumental altarpiece, of which five fragments are preserved in the Gemäldegalerie. Strangely enough, the commission was not given to a Florentine, but to a Sienese painter. Ugolino di Nerio was trained under the guidance of Duccio; his style, like his teacher’s, is anchored in the Byzantine tradition, which was not so much eager to represent the real world as to codify it. This rigidity provides an austerity of mood that serves the religious message: the beholder had certainly more to fear from the rigorous sermons of St. Paul when connecting them to this unsympathetic face. | Neville Rowley

Last updated: 25.06.2026

Contact

Institution:

Gemäldegalerie

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Ansicht von Nijmegen

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Rechts über dem Ufer der Waal erhebt sich die Stadt Nijmegen mit dem charakteristischen viereckigen Turm des Valkenhofs. Stadtansichten nehmen im OEuvre van Goyens einen breiten Raum ein, wobei der viel gereiste Künstler sich motivisch auf seine Skizzenbücher stützen konnte. Trotzdem erheben seine äußerst naturgetreu anmutenden Schilderungen keinen Anspruch auf topografische Exaktheit. Der Raum wird perspektivisch durch den diagonal in die Bildtiefe verlaufenden Fluss erschlossen, ein für Goyen typisches Konstruktionsprinzip. Zusammengehalten wird die Komposition durch die atmosphärische, auf Gelb-, Braun- und Grüntönen basierende Farbigkeit. Ebenso wird der Schilderung des Himmels große Aufmerksamkeit geschenkt.| Prestel-Museumsführer - Gemäldegalerie Berlin, 2017SIGNATUR / INSCHRIFT: Bez. an der Fähre: vGOYEN 1649________________________________________________________________________________________________________________________________________The town of Nijmegen with the landmark square tower of the Valkenhof rises above the right bank of the Waal. Town views are a major theme in van Goyen’s work; he travelled a great deal, and was able to rely on his sketch-books for material. Nevertheless, though his pictures seem extremely lifelike, they make no claims to topographical precision. The space is opened up in terms of perspective by the river, which runs diagonally into the depths of the picture, a typical structural principle for van Goyen. The composition is held together by the atmospheric colouring, based on shades of yellow, brown and green. A great deal of attention is also paid to the presentation of the sky.| Prestel Museum Guides - Gemäldegalerie Berlin, 2019

Lustige Gesellschaft auf einer Terrasse

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