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Apollo

Ident. Nr.: 1817

ObjID: obj:864604

Details (expert)

Creator/Entity
Alessandro Vittoria (1525),
Bildhauer*in
Date(s)
Datierung: um 1560
Systematics/Type
Geographical references
Entstehungsort stilistisch: Venedig
Material / Technique
Messing
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 28,9 x 9,5 x 8 cm (Figur)
Höhe x Breite x Tiefe: 7,1 x 11 x 11 cm (Sockel)

Object Description

Die Statuette zeigt den jugendlichen Gott mit dem am geschulterten Band hängenden Köcher. Die Pfeile sollen die Strahlen des Lichts symbolisieren, die Apoll als Sonnengott mit dem Bogen entsendet. In der angewinkelten Rechten hielt er ursprünglich einen Bogen. Die feingliedrige Darstellung des jugendlichen Gottes mit den gelängten Proportionen und dem kleinen Kopf verkörpert den manieristischen Figurentyp, der um die Mitte des 16. Jahrhunderts in der venezianischen Kunst als Ideal angesehen wurde.

Last updated: 29.07.2026

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Institution:

Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

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Liturgischer Teller (Patene)

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Die Patene gehört zu einer durch zahlreiche ähnliche Objekte relativ gut bekannten Gruppe liturgischer Gefäße, die vermutlich überwiegend in Konstantinopel gefertigt wurden. Auf dem Rand sind die Einsetzungsworte der byzantinischen Liturgie in sorgfältiger Schrift eingraviert: ΛAB(ETE) ΦAΓETE TOYTO AI(C)TIN TO COMA MO(Y) TO Y(ΠE)P YM(ON) (K)ΛOMAINON IC AΦECCIN AMAPTION AMHN (Nehmt und esst, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wurde zur Vergebung der Sünden. Amen). Im Zentrum der dreifigurigen Komposition steht der bärtige Christus auf einem Bema in leichter Ponderation, bekleidet mit Tunika und Pallium. In der Linken hält er ein Evangelienbuch, die Rechte ist segnend vor der Brust erhoben. Das langgestreckte Haupt wird von einem Nimbus mit diagonal eingeschriebenem Kreuz umgeben. Zu beiden Seiten der Beischriftkürzel IC XC für »Iesous Christos«. Auf dem Ehrenplatz zu seiner Rechten steht der hl. Stephanos mit Beischrift O (mit eingeschriebenem A) CTEΦANOC (der hl. Stephanos), jugendlich und bartlos, mit Nimbus und bekleidet mit den Gewändern eines Diakons. Mit der Rechten schwenkt er an einer Kette ein Räuchergefäß, in der Linken hält er vermutlich eine Pyxis. Zur Linken Christi steht Kaiser Konstantin d. Gr., der in Byzanz als Heiliger verehrt wurde und daher vor seiner senkrecht angebrachten Namensbeischrift KONCTANTINOC das Kürzel O mit eingeschriebenem A für »der hl. Konstantinos« führt. Er ist mit dem für die mittelbyzantinische Zeit typischen Kaiserornat bekleidet – dem Sakkos und dem kunstvoll drapierten und reich mit angedeutetem Edelsteinbesatz verzierten Loros. In der Rechten hält er das mit einem Kreuz bekrönte Szepter, in der Linken die Sphaira, ebenfalls mit einem Kreuz. Im Unterschied zu den meist großformatigen, oft mit Stifterinschriften versehenen Silberdiskoi der frühbyzantinischen Zeit waren die eher bescheidenen mittelbyzantinischen Patenen aus Kupferblech wohl Massenproduktion für den Bedarf der zahllosen Kirchen.