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Raub der Proserpina

Ident. Nr.: 823

ObjID: obj:864803

Details (expert)

Creator/Entity
Ausführung: Rembrandt Harmensz van Rijn (1606 - 1669),
Maler*in
Date(s)
Ausführung: 1630/31
Additional titles
Collection title: Raub der Proserpina
Translation: The Abduction of Proserpina
Geographical references
Holland,
Region
Material / Technique
Eichenholz
Dimensions
Bildmaß: 84,4 x 79,5 cm
Acquisition
1829/30 Überweisung aus den Königlich Preußischen Schlössern

Object Description

Am Ende der Leidener Periode und in den Anfangsjahren seiner Amsterdamer Zeit malte der junge, aufstrebende Rembrandt neben etlichen Historienbildern biblischen Inhalts auch einige mythologische Themen zu denen auch „Der Raub der Proserpina“ zählt. Indem er hierfür eine kleinfigurige Darstellung wählte, war es ihm möglich, dem komplexen Geschehen des Themas gerecht zu werden.
Der Erzählung aus Ovids Metamorphosen nach entflammt Pluto, Herrscher der Unterwelt, getroffen von Cupidos Pfeilen in Liebe zu Proserpina, der Tochter der Ceres. Als er sie mit ihren Gefährtinnen spielend und Blumen pflückend sieht, entbrennt er vor Verlangen nach ihr. Er packt und entführt sie auf seinem Wagen in das düstere Reich der Unterwelt. Proserpina Mutter Ceres macht sich daraufhin vergeblich auf die Suche nach der verschwundenen Tochter, bis sie Jupiter dazu bringen kann, dass Proserpina acht Monate des Jahre bei ihr auf der Erde und vier Monate des Jahres in der Unterwelt bei Pluto verbleiben darf. Rembrandt hat in dem Berliner Bild den dramatischen Höhepunkt der Geschichte dargestellt. Während ihre Gespielinnen vergeblich versuchen, sie am Mantel festzuhalten, zerkratzt die sich wehrende und schreiende Proserpina ihrem Entführer in ihrer Verzweifelung das Gesicht. Bis in Details wie das Blumenkörbchen der Proserpina und die dunklen Rosse von Plutos Wagen hinein hat Rembrandt sich hier erstaunlich genau an die antike Vorlage gehalten. Insgesamt ist das Thema ist in der holländischen Malerei jedoch nur sehr selten dargestellt worden und Rembrandts frühe Darstellung fand kaum Nachfolge. Letzteres könnte auch damit zusammenhängen, dass sich das Gemälde vermutlich bereits 1632 in der Sammlung des Statthalters Frederik Hendrik befand.
Es ist anzunehmen, dass Rembrandt für sein Bild Anregungen bei einem Gemälde von Rubens fand, dessen Werk ihm durch den Kupferstich von Pieter Soutman bekannt gewesen sein dürfte. Er übernahm hier nicht nur die Anordnung der beiden Hauptpersonen auf einem zweirädrigen Streitwagen und das Motiv der am Gewand der Proserpina ziehenden Gespielin. Wie die technischen Untersuchungen des Gemäldes zeigen, übernahm Rembrandt in seiner ersten Fassung offenbar auch die vier, den Streitwagen ziehenden Pferde, die auf dem Berliner Bild zu diesem Zeitpunkt noch kleiner ausgeführt waren, als die zwei, heute sichtbaren Rosse. Auch für die Figur der Minerva, erkennbar an Helm und Schild im Schatten des Wagens, könnte Rubens als Vorbild gedient haben, denn Ovid erwähnt diese in seiner Erzählung nicht. Abweichend von Rubens präsentiert uns Rembrandt die antiken Figuren hier jedoch bekleidet.
Der auffallend blaue Himmel des Bildes wurde lange Zeit als nicht authentisch angezweifelt. Tatsächlich lässt sich dieser jedoch als original nachweisen. Rembrandt verwandte hierfür das wertvolle Pigment Lapislazuli und legte auf das strahlende Blau des Himmels zusätzlich ein leicht rosefarbenes Sfumato. Auf diese Weise erzielte er einen deutlichen Gegensatz zwischen dem linken oberen Bildbereich als heiterem, hellem Leben auf der Erde und dem rechten unteren als dunklem, finsterem Reich des Pluto. Gleichzeitig verstärkte er so auch die spannungsreiche Komposition, indem er die diagonale Bewegungsrichtung des Streitwagens und der Pferde zusätzlich betonte. Katja Kleinert und Claudia Laurenze-Landsberg | 200 Meisterwerke der europäischen Malerei - Gemäldegalerie Berlin, 2019
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At the end of his period in Leiden and in his early years in Amsterdam, in addition to a number of history paintings on biblical themes the young, up-and-coming Rembrandt painted several mythological subjects, one of which is The Rape of Proserpina. Thanks to his decision to depict the scene with small figures, he was able to master the complex events of the story.

As related in Ovid’s Metamorphoses, Pluto, ruler of the underworld, pierced by Cupid’s arrows, was inflamed with love of Proserpina, the daughter of Ceres. When he saw her playing and picking flowers with her companions, he was filled with ardent desire. He grabbed her and abducted her in his chariot to the gloomy realms of the underworld. Proserpina’s mother Ceres then set out in vain to search for her vanished daughter, until she was able to persuade Jupiter to let Proserpina spend eight months of the year with her on earth and four months of the year in the underworld with Pluto. In the Berlin painting, Rembrandt portrayed the dramatic climax of the story. While her companions unavailingly try to keep hold of her cloak, Proserpina, fighting and screaming in desperation, scratches the face of her abductor. Here Rembrandt kept to the ancient version of the story with astounding precision, right down to details such as Proserpina’s basket of flowers and the dark horses of Pluto’s chariot. This subject was very rarely depicted in Dutch painting, however, and hardly any artist followed the example of Rembrandt’s version. The reason for this may be that the work was probably held in the collection of Stadtholder Frederik Hendrik as early as 1632.

It can be assumed that Rembrandt found stimuli for this picture in a painting by Rubens, whose work will have been known to him through a copperplate engraving by Pieter Soutman. Here he borrowed not only the placement of the two main persons on a two-wheeled war chariot and the motif of Proserpina’s playmate pulling at her cloak. As technical examination of the painting shows, in his first
version Rembrandt clearly also adopted the four horses pulling the chariot, which at that time were executed in an even smaller size than the two horses that are seen today. For the figure of Minerva, too, identifiable in the shadow of the chariot by the helmet and shield, Rubens’ work may have served as a model, as Ovid does not mention her in his account. Rembrandt diverges from Rubens in this case, however, by presenting the ancient figures clothed.

The authenticity of the strikingly blue sky on the picture was long doubted. However, it has in fact been proven to be original. Rembrandt employed the precious pigment lapis lazuli here and overlaid the radiant blue of the sky with an additional, light rose-pink sfumato. In this way, he achieved a clear contrast between the upper left part of the painting, representing a bright and happy life on earth, and
the area on the lower right, the dark and gloomy realm of Pluto. At the same time, he thus also reinforced the high tension of the composition by further emphasizing the diagonal direction of movement of the chariot and horses. Katja Kleinert und Claudia Laurenze-Landsberg | 200 Masterpieces of European Painting - Gemäldegalerie Berlin, 2019

Last updated: 15.12.2025

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Institution:

Gemäldegalerie

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Friedrich V. von der Pfalz (1596-1632) mit seiner Gemahlin und seinen Kindern (9 Teile)

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Medaillonkette mit den Darstellungen von Pfalzgraf Philipp (1627 - 1655), Pfalzgräfin Henriette (Fürstin von Siebenbürgen, 1626 - 1651), Pfalzgraf Moritz (1620 - 1652), Pfalfgräfin Elisabeth (Äbtissin von Herford, 1618 - 1680), Pfalzgraf Karl Ludwig (Kurfürst von der Pfalz, 1617 - 1686), das Herrscherpaar Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz (König von Böhmen, 1596 - 1632), Kurfürsten Elisabeth von der Pfalz (Königin von Böhmen, 1596 - 1662), Pfalzgraf Rupert (1619 - 1682) und Pfalzgräfin Luise Hollandine (Äbtissin von Maubuisson, 1622 - 1709).Sieben der Darstellung sind mit mit den Initialen des Künstlers versehen. Die des Herrscherpaares jedoch nicht, diese weisen auf stilistische Anregungen durch Gemälde von Hoskins d. Ä. oder van Dycks hin. Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz vermählte sich 1613 mit Elisabeth Stuart, der Tochter Jakobs I. von England. Damit waren Hoffnungen auf eine Stärkung der evangelischen Pfalz im Reich verbunden. Im Jahre 1616 heiratete die Schwester des Pfälzers, Elisabeth Charlotte, den brandenburgischen Kurprinzen Georg Wilhelm. 1619 wählte die böhmischen Stände Friedrich V. von der Pfalz zu ihrem König, womit sie die rechtmäßige Herrschaft Kaiser Ferdinand II. mißachteten. Die Unbotmäßigen votierten damit für den Glaubensgenossen Friedrich V. als Haupt der protestantischen Union. Dieser Entscheidung widersetzte sich das Haus Habsburg. Der lebenslustige und risikobereite "Winterkönig" (Freidrich V.) schöpfte die neue königliche Würde reichlich aus. Jedoch weder England noch die Niederlande oder Brandenburg konnten dem Glaubensbruder wegen eigener innenpolitischen Schwierigkeiten beistehen. Auf diplomatischen Druck Englands und Frankreichs hin verhielt sich die protestantische Union neutral, was zu einer Isolierung Friedrich V. führte (3. Juli 1620: Ulmer Vertrag). Am 8. November 1620 stand der "Winterkönig" den Heeren des Kaisers, Kursachsens und Spaniens in der Schlacht am Weißen Berg bei Prag gegenüber. Schon nach einer Stunde beherrschten die Armeen der katholischen Liga unter Tillys Kommando die Walstatt. Friedrich V. und Familie flohen zuerst zum Schwager nach Brandenburg. Im Neumärkischen Küstrin an der Oder wurde noch im selben Jahr (1620) Pfalzgraf Moritz geboren. In Gefangenschaft von Seeräubern ist er später in Algier verschollen. Pfalzgraf Ruprecht studierte 1634 gemeinsam mit dem brandenburgischen Kurprinzen (seit 1675 der Große Kurfürst genannt) in Leiden. Die einstige böhmische Königin und Tante des Hohenzollern, Elisabeth von der Pfalz, lebte seit Beginn ihres Wittums (1632) in Rhenen bei Arnheim.Die Medaillonkette wurde am 19. März 1689 unter der Inv.Nr.53 auf die Kunstkammer im Berliner Schloß gegeben. Schon das Inventar von 1694 meldete den Verlust des Miniaturporträts von Pfalzgraf Gustav, welcher einjährig starb. Inzwischen fehlen zwei weitere Bildnisse. Aleander Cooper (um 1605 London - 1660 Stockholm) - einer der bedeutendsten Miniaturmaler - war seit 1631 im Haag tätig, wo er wohl auch die Berliner Medaillonkette schuf (R.M.).SIGNATUR / INSCHRIFT: Bez. Auf den beiden Deckeln unter einer Königskrone: SHE? (verbunden)Porträts von links:1. rechts unten im Grund: A[C]; Rückseite: Philippus P.P. / Aet: 5: / 26 Octobrio 1632; 2. links im Grund: AC; Rückseite: Herriette P.P. / Aet. 6: / 7 Juli 1632.;3. links im Grund: AC; Rückseite: Mauritius P.P. / Aet: 11: / 6 Januari 1632.;4. Rückseite: Elisabetha, P.P. / Aet: 13: / 26 Nouem: 1632; 5. rechts unten im Grund: AC; Rückseite: Carolus. P.P.E. / Aet. 14: / 22 Decem 1632.;6. Rückseite: Federicus R•B• / AET: 36 / 16 Augus 1632.7. Rückseite: Elisabetha R• B• / Aet 36: / 19 Augus 1632;8. Rechts unten im Grund: AC; Rückseite: Rupertus P•P• / Aet: 12: / 17 Decem 1632.;9. rechts im Grund: A[C]; Rückseite: Louisa P•P•. / Aet: 10: / 8 April: 1632.;10. Porträt verschollen; Rückseite: Eduardus P•P• / Aet: 8: / 6 Octobrio 1632•; 11. Porträt verschollen; Rückseite: Sophia P•P• / Aet: 2: / 14 Octobris 1633•12. Porträt verschollen; Rückseite: Gustavus P•P• / Aet: 1: / 4 Januari 1633

Kardinal Ludovico Trevisan

Kardinal Ludovico Trevisan

Mantegnas außergewöhnliches Porträt zeigt den in Venedig geborenen Ludovico Trevisan (1401-1465), der auch unter dem Namen Scarampi oder Mezzarota bekannt ist. Es entstand zwischen dem 27. Mai 1459 und dem 8. Februar 1460 während des Fürstenkongresses von Mantua, auf dem Papst Pius II. um Unterstützung für den Kampf gegen die Osmanen warb. Trevisan war als reicher, mächtiger und gebildeter Mann innerhalb der kirchlichen Hierarchie aufgestiegen; 1435 wurde er Bischof von Trau, 1437 Erzbischof von Florenz, 1439 Patriarch von Aquileia und am 1. Juli 1440 Kardinal und zugleich Kämmerer (camerlengo) des Heiligen Stuhls. In der Schlacht von Anghiari stellte er 1440 seine militärischen Fähigkeiten als Befehlshaber der päpstlichen Truppen im Kampf gegen den Mailänder General Niccolò Piccinino unter Beweis. 1457 führte er eine erfolgreiche Seekampagne gegen die Türken im östlichen Mittelmeer und kehrte im März 1459 nach Rom zurück. Auf dem Kongress von Mantua wandte er sich gegen die Kreuzzugspläne Papst Pius’ II. und opponierte öffentlich gegen den venezianischen Kardinal Pietro Barbo, den späteren Papst Paul II. Er stand in Kontakt mit den bedeutendsten Humanisten und Antiquaren seiner Zeit, darunter Niccolò Niccoli, Poggio Bracciolini und Cyriacus von Ancona. Zudem trug er eine außergewöhnliche Sammlung von Kunstwerken und Altertümern darunter Münzen, Kameen, Gemmen und Bronzebüsten zusammen (s. das Inventar seiner Sammlungen in Florenz, publiziert bei Bagemihl 1993). Um 1461 beschäftigte er den Medailleur und Goldschmied Cristoforo di Geremia aus Mantua, der sich in Rom mit Altertümern befasst hatte und dem die Portraitmedaille mit offensichtlichen Rekursen auf römische Münzen (s. unten) zugeschrieben wird.Mantegnas Bildnis ist ein Meilenstein der italienischen Porträtkunst. Qualitäten der klassischen Skulptur werden in dieser Tafel auf die Malerei übertragen, sodass sich die Forderung des Dichters und Humanisten Ulisse degli Aleotti an den Künstler, der »in der Malerei [ein Bild] lebensnah und wahr herauszumodellieren und zu formen habe« wie ein Bildhauer (scolpi in pictura [l’imagine] propria viva et vera; s. Kristeller 1902, S. 488), zu erfüllen scheint. Der rote Klerikermantel oder ferraiolo gibt dem im Dreiviertelprofil gezeigten Brustbildnis Ludovicos auf ähnliche Weise Halt wie die Umhangdraperien (paludamentum) von Mantegnas gemalten Marmorbüsten römischer Kaiser oder Generäle an der Decke der Camera degli Sposi im Castello di San Giorgio des Palazzo Ducale zu Mantua. Zugleich akzentuiert Mantegna die darstellerischen Möglichkeiten der Malerei: in der stofflichen Wiedergabe des Seidenmoirés und dem unter dem weißen, halbtransparenten Chorhemd durchscheinenden Rot des Talars. Beim Vergleich des kompromisslos strengen Porträts des Kardinals Trevisan mit dem delikaten Profilbildnis des jungen Gonzaga-Prälaten oder mit dem naturalistischer anmutenden Bildnis in den Uffizien, dessen Modell meist als Carlo de’ Medici angesprochen wird (Agosti 2005, S. 320–321, 352–354, Nr. 173–177; Ausst.-Kat. Mantua 2006/07, S. 70), zeigt sich das Potenzial seiner malerischen Annäherungsmöglichkeiten an die Persönlichkeit des jeweils Dargestellten (In dem weicher ausgeleuchteten, doch noch klar beschreibenden Bildnis in den Uffizien scheint Mantegna mit dem Naturalismus der niederländischen Portraits zu wetteifern, ohne jedoch die strenge, skulptural begriffene Monumentalität seiner Kunst aufzugeben.). Der Rekurs auf ein klassisches Repertoire, der etwa an das Relief einer römischen Stele denken lässt, wie sie auf den Gütern von Jacopo Marcello in Monselice bei Padua zu finden waren, mäßigt im Fall des Trevisan-Bildnisses einerseits die herbe Erscheinung des Kardinals, den der Mantuaner Chronist Andrea Schivenoglia so beschrieb: »Ein kleiner, schwarzer, haariger Mann von äußerst hochmütigem und finsterem Aussehen« (»homo pizolo, negro, peloxo, com aìero molto superbo e schuro«; Übers. SH); andererseits dient er der Veranschaulichung eines besonderen Wesenszugs Trevisans: der virtù. Wie Kristeller bemerkte, »prägt sich in dem scharf geschnittenen Munde, den fest zusammengezogenen Augenbrauen« ein eiserner Wille aus; »hohe Intelligenz und feurige Leidenschaftlichkeit leuchten aus den klaren, scharfblickenden Augen; etwas Misstrauisches liegt in dem Blick, in der Senkung der Augenbrauen. Energie und Selbstsucht, die Grundzüge dieses Charakters, sind überzeugend in dem Gesichte zum Ausdruck gebracht.« (Kristeller 1902, S. 179–180).Bibliographie:Kristeller, 1901, pp. 170-73; Tietze-Conrat, 1955, pp. 11-12; Lightbown, 1986, pp. 81-82, 408-10; Campbell, 1990, p. 228; Christiansen, in Martineau, 1992, pp. 333-35; de Nicolò Salmazo 2004, pp. 146; Santucci 2004, pp. 98-100; Agosti 2005, p. 28; Poldi and Villa, in Lucco 2006, p. 57.Text aus "Gesichter der Renaissance" 2011, Autor: Keith Christiansen