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Vertumnus und Pomona

Ident. Nr.: 222

ObjID: obj:866943

Details (expert)

Creator/Entity
Ausführung: Francesco Melzi (1493 - 1570),
Maler*in
Date(s)
1518–1522
Systematics/Type
Additional titles
Collection title: Vertumnus und Pomona
Translation: Vertumnus and Pomona
Geographical references
Herstellungsort: Italien,
Land
Material / Technique
Pappelholz
Dimensions
Bildmaß: 186 x 135,5 cm
Acquisition
1829/30 Überweisung aus den Königlich Preußischen Schlössern

Object Description

Die Baumnymphe Pomona wurde in Latium als Göttin der Obstgärten verehrt. Vertumnus, ein Gott der Vegetation und der Jahreszeiten, besaß die Fähigkeit, seine Gestalt zu wechseln. Er näherte sich Pomona in Gestalt eines alten Weibes. Im Garten stand eine Ulme, um deren Stamm sich ein Weinstock rankte. Die Alte deutete ihn als Symbol der ehelichen Vereinigung, pries Vertumnus als einzigen geeigneten Gatten und erzählte ihr verschiedene warnende Geschichten. Schließlich nahm Vertumnus seine wahre Gestalt an. Seine Schönheit schließlich bezwang Pomona, und sie willigte ein, seine Frau zu werden (Ovid, >>Metarmorphosen<<). Francesco Melzi lernte in jungen Jahren Leonardo da Vinci kennen, begleitete ihn 1513 nach Rom und vor 1517 nach Frankreich an den Hof Franz I. Leonardo machte ihm zum Erben seines künstlerischen Nachlasses. Die Figur der Pomona ist abgeleitet von der Maria in Leonardo da Vincis Karton der Anna Selbdritt (London, Royal Academy).| Prestel-Museumsführer - Gemäldegalerie Berlin, 2017

SIGNATUR / INSCHRIFT: verloren
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The tree-nymph Pomona was worshipped in Latium as the goddess of orchards. Vertumnus, a god of vegetation and the seasons, had the ability to change his shape. He approached Pomona in the form of an old woman. In her garden there was an elm tree with a vine growing around its trunk. The old woman interpreted this as a symbol of marital union. The old woman sang Vertumnus’s praises as the only possible spouse, and told her various cautionary tales. Finally, Vertumnus returned to his true form. His good looks ultimately won Pomona over, and she agreed to become his wife (Ovid, Metamorphoses). As a young man Francesco Melzi met Leonardo da Vinci. He went with him to Rome in 1513, to France and, sometime before 1517, to the court of François I. Leonardo left him his artistic estate. The figure of Pomona is derived from the Mary in Leonardo da Vinci’s cartoon of St. Anne (London, Royal Academy).| Prestel Museum Guides - Gemäldegalerie Berlin, 2017

Last updated: 12.02.2026

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Institution:

Gemäldegalerie

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Ansicht von Nijmegen

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Rechts über dem Ufer der Waal erhebt sich die Stadt Nijmegen mit dem charakteristischen viereckigen Turm des Valkenhofs. Stadtansichten nehmen im OEuvre van Goyens einen breiten Raum ein, wobei der viel gereiste Künstler sich motivisch auf seine Skizzenbücher stützen konnte. Trotzdem erheben seine äußerst naturgetreu anmutenden Schilderungen keinen Anspruch auf topografische Exaktheit. Der Raum wird perspektivisch durch den diagonal in die Bildtiefe verlaufenden Fluss erschlossen, ein für Goyen typisches Konstruktionsprinzip. Zusammengehalten wird die Komposition durch die atmosphärische, auf Gelb-, Braun- und Grüntönen basierende Farbigkeit. Ebenso wird der Schilderung des Himmels große Aufmerksamkeit geschenkt.| Prestel-Museumsführer - Gemäldegalerie Berlin, 2017SIGNATUR / INSCHRIFT: Bez. an der Fähre: vGOYEN 1649________________________________________________________________________________________________________________________________________The town of Nijmegen with the landmark square tower of the Valkenhof rises above the right bank of the Waal. Town views are a major theme in van Goyen’s work; he travelled a great deal, and was able to rely on his sketch-books for material. Nevertheless, though his pictures seem extremely lifelike, they make no claims to topographical precision. The space is opened up in terms of perspective by the river, which runs diagonally into the depths of the picture, a typical structural principle for van Goyen. The composition is held together by the atmospheric colouring, based on shades of yellow, brown and green. A great deal of attention is also paid to the presentation of the sky.| Prestel Museum Guides - Gemäldegalerie Berlin, 2019

Lustige Gesellschaft auf einer Terrasse

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