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Maria von Engeln emporgetragen

Ident. Nr.: 788

ObjID: obj:869692

Details (expert)

Creator/Entity
zugeschrieben: Bendetto da Maiano (1442),
Bildhauer*in
Date(s)
Datierung: 1486/1500
Material / Technique
gebrannnter Ton
Dimensions
Höhe x Breite x Tiefe: 15 x 13,5 x 5,5 cm

Object Description

Art des Benedetto da Maiano
Maiano 1442-1497 Florenz

Maria von Engeln emporgetragen
um 1470/80. Terrakotta

Nach ihrem Tod erwachte die Seele der Jungfrau Maria erneut und von den Engeln in den Himmel getragen. Der Heiligenschein hinter der Jungfrau Maria, genannt die „Mandel“ („mandorla“), ist ein Symbol für die Reinheit der Maria. Die kleine Größe dieses Werkes macht es zu einem der ältesten bestehenden Entwürfe (so genannte „bozzetti“) der Renaissance, die von Bildhauern verwendet wurden, um Projekte zu entwerfen, die später in einem größeren Maßstab ausgeführt wurden.


Style of Benedetto da Maiano
Maiano 1442-1497 Florence

Virgin hold to the sky by Angels
c. 1470/80. Terracotta

After her death, the soul of the Virgin Mary was brought back to life and carried by angels into heaven. The halo behind the Virgin, named the “almond” (“mandorla”), is a symbol of Mary’s purity. The small dimension of this work makes it one of the earliest existing models (called “bozzetti” or “sketches”) of the Renaissance, which were used by sculptors to draft projects later executed on a bigger scale.



Erworben 1889
Inv. 788
 

Last updated: 14.04.2026

Contact

Institution:

Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

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Liturgischer Teller (Patene)

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Die Patene gehört zu einer durch zahlreiche ähnliche Objekte relativ gut bekannten Gruppe liturgischer Gefäße, die vermutlich überwiegend in Konstantinopel gefertigt wurden. Auf dem Rand sind die Einsetzungsworte der byzantinischen Liturgie in sorgfältiger Schrift eingraviert: ΛAB(ETE) ΦAΓETE TOYTO AI(C)TIN TO COMA MO(Y) TO Y(ΠE)P YM(ON) (K)ΛOMAINON IC AΦECCIN AMAPTION AMHN (Nehmt und esst, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wurde zur Vergebung der Sünden. Amen). Im Zentrum der dreifigurigen Komposition steht der bärtige Christus auf einem Bema in leichter Ponderation, bekleidet mit Tunika und Pallium. In der Linken hält er ein Evangelienbuch, die Rechte ist segnend vor der Brust erhoben. Das langgestreckte Haupt wird von einem Nimbus mit diagonal eingeschriebenem Kreuz umgeben. Zu beiden Seiten der Beischriftkürzel IC XC für »Iesous Christos«. Auf dem Ehrenplatz zu seiner Rechten steht der hl. Stephanos mit Beischrift O (mit eingeschriebenem A) CTEΦANOC (der hl. Stephanos), jugendlich und bartlos, mit Nimbus und bekleidet mit den Gewändern eines Diakons. Mit der Rechten schwenkt er an einer Kette ein Räuchergefäß, in der Linken hält er vermutlich eine Pyxis. Zur Linken Christi steht Kaiser Konstantin d. Gr., der in Byzanz als Heiliger verehrt wurde und daher vor seiner senkrecht angebrachten Namensbeischrift KONCTANTINOC das Kürzel O mit eingeschriebenem A für »der hl. Konstantinos« führt. Er ist mit dem für die mittelbyzantinische Zeit typischen Kaiserornat bekleidet – dem Sakkos und dem kunstvoll drapierten und reich mit angedeutetem Edelsteinbesatz verzierten Loros. In der Rechten hält er das mit einem Kreuz bekrönte Szepter, in der Linken die Sphaira, ebenfalls mit einem Kreuz. Im Unterschied zu den meist großformatigen, oft mit Stifterinschriften versehenen Silberdiskoi der frühbyzantinischen Zeit waren die eher bescheidenen mittelbyzantinischen Patenen aus Kupferblech wohl Massenproduktion für den Bedarf der zahllosen Kirchen.

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