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zwei menschenähnliche Figuren

Ident. Nr.: IV Ca 32015

ObjID: obj:93723

Details (expert)

Creator/Entity
Walter Lehmann (16.9.1878 - 2.7.1939),
Vermittler*in
Alice Mertens (1908),
Mäzen*atin
Date(s)
700
Geographical references
San José,
Provinz
Material / Technique
Gold-Kupfer-Legierung
Dimensions
Objektmaß: 8,3 x 9,55 x 2,45 cm
Gewicht: 87,4 g
Acquisition
Schenkung von Felix Wiß 1909

Object Description

Das weitgehend symmetrische Objekt kombiniert die Attribute verschiedener Spezies (Mensch, Echse, Fledermaus, Schlange). Es scheint ein bimorphes, männliches Zwillingswesen darzustellen. Körperaufbau und -haltung verweisen auf anthropomorphe Charakteristika. Die Gestaltung der Köpfe zeigt dagegen echsen- und fledermausähnliche Eigenschaften an. Die breiten Mäuler des Zwillingswesens korrespondieren mit den zoomorphen Steinskulpturen der Palmar-Gruppe (1550-1000d.C.). Die Bäuche der bimorphen Figuren sind leicht geschwollen. Die tiefständige Metallleiste kann aufgrund ihrer gegenständigen Applikationen als doppelköpfiges Reptil verstanden werden. Die trapezförmige Platte besitzt trotz ihrer großen Fläche keine aufgelegten Verzierungen. Während die Zentralfiguren in Frontalperspektive erscheinen, wurde das Lateralmotiv im Seitenprofil dargestellt. Alle Figuren erscheinen hochgradig erregt. Die unvollständige Nachbearbeitung des Anhängers scheint eine ursprüngliche Verwendung als Grabbeigabe anzudeuten. (Künne 2005)

Last updated: 30.07.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}