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Spinne

Ident. Nr.: IV Ca 32021

ObjID: obj:93729

Details (expert)

Creator/Entity
Walter Lehmann (16.9.1878 - 2.7.1939),
Vermittler*in
Alice Mertens (1908),
Mäzen*atin
Date(s)
700
Geographical references
San José,
Provinz
Material / Technique
Gold-Kupfer-Legierung
Dimensions
Objektmaß: 12,6 x 11,4 x 4,1 cm
Gewicht: 213 g
Objektmaß: (Schelle) 6,2 x 3,6 x 4,2 cm
Acquisition
Schenkung von Felix Wiß 1909

Object Description

Das Objekt wurde trotz einiger Vereinfachungen und Stilisierungen weitgehend naturalistisch gestaltet. Das dargestellte Spinnentier scheint aufgrund der Position der Ösen nach oben zu kriechen. Snarskis (1981: 233, No. 259, Pl. 90) bildet ein ähnliches Objekt ab, das aus der Cabecera de Chánguina (Region Diquís) stammt. Quilter stellt einen identischen Guß (K 688) vor. Obwohl er bis ins Detail mit dem inventarisierten Objekt übereinstimmt, scheint er zur Sammlung Keith zu gehören. (Künne 2005)

Last updated: 25.09.2026

Contact

Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.