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Ident. Nr.: IV Ca 34233

ObjID: obj:96044

Details (expert)

Creator/Entity
Walter Lehmann (16.9.1878 - 2.7.1939),
Sammler*in
Date(s)
700 - 1520
Geographical references
Guanacaste,
Provinz
Bagaces,
Kanton
Material / Technique
Gold
Dimensions
Objektmaß: 3,2 x 2,7 x 0,9 cm
Gewicht: 2,7 g
Acquisition
Kauf 1909

Object Description

Avimorphe Anhänger gehören in der archäologischen Region Gran Nicoya zu den Metallobjekten, die am häufigsten gefundenen wurden. Die inventarisierte Figur scheint die Attribute verschiedener Wesen (Adler, Geier, Tucan, Kolibri, Fledermaus) miteinander zu kombinieren. Während die aufgestellten Ohren eine fledermausähnliche Gestalt nahe legen, scheinen die Schwanzfedern und Flügel auf ein avimorphes Wesen anzuspielen. Obwohl der Schwanz und die Ohren sehr flächig gestaltet wurden, weist nur der breite Rumpf eine zusätzliche Verzierung auf. Sie scheint auf die gezwirnten Seile anzuspielen, die häufig in der Ikonographie der Region Diquís auftreten. Ihre Enden laufen in der Regel in zwei Schlangenköpfen aus. Die Gestalt besitzt trotz ihrer formalen Ähnlichkeit zu den Objekten der Veraguas-Chiriquí-Gruppe mehrere technische und gestalterische Besonderheiten. Zu ihnen zählen die Herstellung im Herdguß, die geringe Größe der Figur, die Position der Zuläufe, der geschlossene Schnabel, der zweigliedrige Schwanz, die Verkürzung des dargestellten Wesens auf wenige Attribute und die gegenständigen Stege, die am Körper ansetzen. Die aufgezählten Elemente scheinen begrenzte materielle Ressourcen und eingeschränkte technische Fertigkeiten der Hersteller anzudeuten. (Künne 2005)

Last updated: 30.07.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}