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Ident. Nr.: IV Ca 34273

ObjID: obj:96084

Details (expert)

Creator/Entity
Walter Lehmann (16.9.1878 - 2.7.1939),
Sammler*in
Date(s)
700 - 1550
Geographical references
Limón,
Provinz
Material / Technique
Gold
Dimensions
Objektmaß: 2 x 2,4 x 0,45 cm
Gewicht: 1,5 g

Object Description

Froschähnliche Anhänger gehören in der archäologischen Region Diquís zu den Metallobjekten, die am häufigsten gefundenen wurden. Die Gestaltung des inventarisierten Objekts verweist trotz seines Herkunftsortes deutlich auf die Veraguas-Chriquí-Gruppe. McCurdy (1911: Pl. XIV) bildet ein Keramikgefäß ab, daß ein nahezu identisches Protomen besitzt. Das Objekt gehört zur Gruppe San Miguel Galleta (1550-1000d.C.), die aus dem Süden von Costa Rica stammt. Aus der Region Gran Nicoya sind kleine, krötenähnliche Anhänger bekannt (MNCR 1995: 105, Fig. 135), die aus Grünstein bestehen. Sie korrespondieren mit froschähnlichen Metallobjekten, die nach Bray (1992) zum Inventar der inital group (0-500d.C.) gehören. (Künne 2005)

Last updated: 21.09.2026

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Institution:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

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Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.