Bildnis Maurice Garçon
Ident. Nr.: A III 345
ObjID: obj:963350
n/a
Contact
Institution:
Neue Nationalgalerie
Email:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (expert)
- Creator/Entity
- Date(s)
- Herstellung: 1928
- Systematics/Type
- Additional titles
- Collection title: Bildnis Maurice GarçonTranslation: Portrait of Maurice Garçon
- Provenance
- Schlesisches Museum der bildenden Künste, Breslau,
368834Volksrepublik Polen,
1953Freundschaftsgeschenk der Volksrepublik Polen an die Regierung der DDR,
ab 1953Schenkung: Ministerium für Kultur der DDR, Berlin,
1953–1954 - Material / Technique
- Öl auf Leinwand
- Dimensions
- Höhe x Breite: 91,5 x 73,5 cm
- Acquisition
- 1954 Überweisung des Ministeriums für Kultur als Teil des Freundschaftsgeschenks der Volksrepublik Polen an die DDR
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/963350
Object Description
1928 schuf Rhein – von der damaligen Presse als Porträtist und „Maler der Prominenz“ gefeiert (Kasseler Neueste Nachrichten, 11.9.1926, o. S.) – das Bildnis des Pariser Rechtsanwalts Maurice Garçon (1889–1967). Der Sohn eines erfolgreichen Juristen, der eigentlich hatte Dichter werden wollen, war 1927 bei einem Rechtsstreit mit den spiritistisch-okkultistischen Pariser Kreisen in Kontakt gekommen. 1928 hielt er einen ersten Vortrag im 1919 gegründeten Institut métapsychique international, der im Juli/August desselben Jahres in der Zeitschrift „Revue métapsychique“ veröffentlicht wurde. Fasziniert von Hexerei und Okkultismus veröffentlichte Garçon zahlreiche Schriften zu diesen Themen. Daneben war er in den Jahren zwischen 1930 und 1960 in eine Reihe spektakulärer Prozesse involviert, darunter in den Streit um den künstlerischen Nachlass des Malers Pierre Bonnard. 1947 wurde Garçon in die Académie française aufgenommen. | Regina Freyberger
Last updated: 28.08.2026
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