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Satz von fünf kleinen Tellern

Ident. Nr.: 1972-13 a-e

ObjID: obj:985593

Details (expert)

Creator/Entity
Ogata Kenzan (1663 - 1743),
Maler, Töpfer
Date(s)
Edo (Tokugawa)-Zeit
Zwischen 1712 und 1731
Geographical references
Dimensions
Höhe: ca. 0,6 cm (bis 1 cm)
Durchmesser: ca. 12,6 cm
Acquisition
Kauf

Object Description

Ogata Kenzan, Kalligraph und Töpfer, gehörte wie sein Bruder Ogata Kôrin (1658-1716) einer Gruppe von Malern der Rinpa-Schule an, die vom 17.-19. Jahrhundert einen von Tawaraya Sôtatsu (tätig um 1600 bis 1640) entwickelten japanischen Malstil verfolgten. Dieser zeichnet sich durch eine dekorative Malweise aus, bei der die stark stilisierten Motive, wie auch hier sichtbar, die Grundfläche rhythmisch gliedern. Auf den fünf Tellern sind je einmal Gräser, Pflaumenzweige mit Blüten und Knospen, Efeublätter, Regenpfeifer über Wellen, auf denen ein Korb schwimmt sowie eine Art Schneelandschaft dargestellt. Die Dekore der handgeformten Teller sind mit Engobe und Unterglasurmalerei aufgetragen. Die warmen Erdtöne des Scherbens und der Malerei sind mit mattem Blau kombiniert und von transparenter Glasur überfangen. Kenzan hatte seinen Narutaki-Ofen in der Nähe des Ômuro-Ofens des berühmten Keramikers Nonomura Ninsei (um 1627-1695) in Kyôto. Dieser hinterließ ihm auch sein wertvolles Geheimmanuskript "Tô hô densho". In Fragen des Dekors arbeitete Kenzan eng mit seinem Bruder Kôrin zusammen. Vier ähnliche Sätze von je fünf Tellern sind aus drei japanischen Sammlungen, darunter der des Nezu Museums in Tôkyô, bekannt. Aufgrund der kalligraphischen Signatur auf der Unterseite ist der Teller der Chojiya-chô Werkstatt in Kyôto zuzuordnen. Dort wurden zwischen 1712 und 1731 zahlreiche mit Kenzan signierte Arbeiten gefertigt. [SM8HF]

Last updated: 15.12.2025

Contact

Institution:

Museum für Asiatische Kunst

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