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Schwan - Hilfsgeist des Schamanen darstellend, der die Schwäne, Gänse, Enten und andere Vögel im Frühling zur Küste bringen soll, welche als Nahrung dienen.

Ident. Nr.: IV A 5147

ObjID: obj:1003860

Details (Expert)

Beteiligte
Johan Adrian Jacobsen (9.10.1853 - 1947),
Sammler*in
Geografische Bezüge
Alaska,
Department
Kuskokwim-Mündung,
Fluss/Gebiet
Abmessungen
Objektmaß: 88 x 60 x 21 cm
Gewicht: < 2 kg kg

Objektbeschreibung

Schwanenmaske der Yup´ik. Nach Angaben von Jacobsen wurde diese Schamanenmaske von der Mündung des Kuskokwim beim letzten Fest des Winters benutzt. Das Gesicht stellt den Hilfsgeist des Schamanen dar, der die Schwäne, Gänse, Enten und andere Vögel im Frühling zur Küste bringen soll, um als Nahrung zu dienen.
Die Maske befand sich nach ihrer Rückkehr aus Leipzig in einem erbärmlichen Zustand und musste aufwendig restauriert werden. Gegenüber dem ursprünglichen Zustand fehlt die Krause aus Karibu-Fell.

Letzte Aktualisierung: 23.10.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.