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Ident. Nr.: VII N 4K22

ObjID: obj:1018578

Details (Expert)

Beteiligte
Ursula Reinhard (10.5.1915 - 29.6.2005),
Autor*in
Datierung
1980 - 2002
Material / Technik
—

Enthält: HS Kuckertz: Die Terminologie in der Vergleichenden Musikwissenschaft SS 1980 - Kuckertz Melodie-Typologie WS 1980 [blaues Schulheft A5] - Kuckertz Rhythmusstrukturen [braunes Schulheft A5] - Kuckertz Zeitschriften 1981 [grünes Schulheft A5] - Kuckertz Volkslied SS 1982 [hellblaues Schulheft A5] - Kuckertz, Musikinstrumente im Vorderen Orient, Fortsetzung vom 4.5.82 [hellbraunes Schulheft A5] - Kuckertz So. 84, Israel-Musik (Idilsohn) [hellblaues Schulheft A5] - Idelsohn S.W. 1984 [dunkelblaues Schulheft A5] - Uli Wegner: Vorlesung Islam 1984 [Schulheft, orange] - Baumann, Schamenenmusik, Pilzzeremonie [Rechenheft A5, orange] - Übung Ziegler 11.11.85 [grüne Mappe A5] - Touma: Vorderorient. Musik SS 85 [grünes Schulheft] - Touma: Vorderorient SS 85 [blaues Schulheft] - Uli Wegner, Uganda WS 86/87 [blaues Schulheft A5] - Brandl Humboldt 1991, 5.-7. Mai [blaues Schulheft] - Kaden SS 1999 Bartók [gelbes Schulheft A5] - Kaden Musikethnologie WS 2000, Heft 1 [blaues Schulheft] - Kaden WS 2000 Musikethnologie, Heft 2 [grünes Schulheft A5] - Konserv. 2000 [blaues Schulheft A5] - Kaden SS 2001, Heft 3 [weinrotes Rechenheft A5] - Kaden SS 2001, Heft 4 [gelbes Schulheft A5] - Kaden SS 2001 letztes Heft, Heft 5 [hellbraunes Schulheft A5] - Kaden WS 2001 Musiksoziologie, Heft 6 [grünes Schulheft] - Kaden WS 2002, Heft 7 [blau-schwarzes Schulheft]

Letzte Aktualisierung: 10.11.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.