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Ident. Nr.: VII N 4K13

ObjID: obj:1018776

Details (Expert)

Beteiligte
Kurt Reinhard (27.8.1914 - 18.7.1979),
Autor*in
Datierung
1939 - 1969
Geografische Bezüge
Türkei,
Land
Konya,
Stadt
Material / Technik
—

Enthält: Birma (um 1939) [Mappe, lila] - Birma [Umschlag A4] - Zerries Waika (um 1956) [Umschlag A4] - "Türkische Musik" 1962 [graue Mappe] - Die Entwicklung der Musikethnologie (Vergleichende Musikwissenschaft) und ihre Situation an der Freien Universität Berlin (um 1965) [Plastikhülle, orange] - Ludwig Erk u. Wetzlar (um 1965) [grüne Mappe] - Anonyme Hamparsum-Notation (um 1965) [gelbe Mappe] - Hamp. Autogr. MS-I Y.86/1 (Auszug) Bibliothek Stadt. Kon. Istanbul - Prof. Dr. Walter Graf, Wien: 2 Gastvorlesungen an der FU Berlin 1) Das biologische Moment in der vergleichenden Musikwissenschaft (2.2.67), 2) Zur sonagraphischen Untersuchung von Sprache und Musik (3.2.67) [grüne Mappe] - Mevlevi-Platte (Konya 1968). Anthology Record and Tape Corporation (New York). Kommentar [gelbe Mappe] - Druckfehler-Berichtigungen betr. Kommentar zu KM 0002 "Klassische Türkische Musik" (um 1969) [Umschlag A5]

Letzte Aktualisierung: 10.11.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.