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Ident. Nr.: VII N 4K07

ObjID: obj:1019111

Details (Expert)

Beteiligte
Ursula Reinhard (10.5.1915 - 29.6.2005),
Autor*in
Datierung
1993 - 1995
Geografische Bezüge
Durrës,
Stadt
Korça,
Stadt
Tirana,
Stadt
Material / Technik
—

Enthält: Dokumentation für Museum, 11.11.93-1.12.93 [gelbe Mappe] - Albanien Nov. 93 [blaue Mappe A5] - Heft 1 Tirana [blaues Schulheft A5] - Ergänzung zu I, Heft II mit engl. Übersetzungen 1993 [blaues Schulheft A5] - Heft III 1993 [blaues Schulheft A5] - Albanien November 1993 Reuer/Reinhard [Mappe, pink] - Albanien 1993 Abhörlisten [Mappe rot] - Albanien 1995 Heft I [rotes Schulheft A5] - Albanien 1995 Heft II [gelb-blaues Schulheft A5] - Texte aufgeschrieben von Beatrice + Elton 1995 [Umschlag A5] -Tagebuch Albanienreise Sept. 1995 [schwarz-rotes Buch]

Letzte Aktualisierung: 10.11.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.