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Guanyin, Bodhisattva der Barmherzigkeit (chin. Guanyin pusa 觀音菩薩)

Ident. Nr.: I D 9811

ObjID: obj:1025129

Details (Expert)

Beteiligte
Eugen Pander (1888 - 1889),
Sammler*in
Datierung
sp. Yuan-Dynastie (Yüan)/f. Ming-Zeit
Geografische Bezüge
China,
Land
Herstellungsort: Jingdezhen (景德镇),
Manufaktur
Material / Technik
Porzellan, Qingbai-Glasur
Abmessungen
Objektmaß: 46,5 x 31 x 21 cm
Gewicht: 9,1 kg
Erwerbung
Kauf von Prof. Pander 1890

Objektbeschreibung

Der Bodhisattva Avalokiteshvara verkörpert die selbstlose Güte Buddhas. Ein sanftes Lächeln liegt auf seinem Gesicht. Die Lotosposition seiner Beine verweist auf die Praxis der Meditation. Vermutlich hatte die weiße Glasur eine rituelle Funktion. Ein Ritualhandbuch aus der Mongolenzeit (1279–1368) beschreibt, dass die Praktizierenden sich selbst als mondgleich weiß imaginieren sollen, um sich mit Avalokiteshvara zu identifizieren – um dann, als dessen Verkörperung, Verstorbene von Höllenqualen zu erlösen.

Autorin: Bernadette Bröskamp

Ausstellungskatalog „Ahnen, Göttinnen und Helden, Skulpturen aus Asien, Afrika und Europa“ 2023, Deutscher Kunstverlag, Seite 82. 

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}