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Ident. Nr.: IV Ca 41081

ObjID: obj:102821

Details (Expert)

Beteiligte
Cleto González Víquez (um 1909),
Vorbesitzer*in
Museo Nacional de Costa Rica (1907/1909),
Vorbesitzer*in
Datierung
Bicromo en zonas (500 v.Chr. - 500 n.Chr.)
Geografische Bezüge
Nicoya,
Stadt
Material / Technik
Ton
Abmessungen
Höhe: 7,6 cm
Durchmesser: (Objekt) 10,8 cm
Mündung: 8,3 cm

Objektbeschreibung

Dreifüßige, rundbodige Schale mit mittelständigem Umbruch, gerader Wand und wulstförmig verdicktem Rand. Das Objekt besitzt drei Bogenfüße. Es wurde beidseitig geglättet, geschlämmt, grundiert und bemalt.

Die Keramik besitzt eine rot-orange Grundfarbe, die schwarz bemalt wurde. An der Außenseite der Schalenwand befindet sich ein umlaufender Fries, der schwarze, sanduhrähnliche Motive und vertikale Streifen zeigt. Der Boden wird durch vertikale Streifen verziert. Am inneren Rand erscheinen ebenfalls kurze, vertikale Streifen. Nach Lothrop 1926: Nicoya black line ware, hanging line motive. Nach Lehmann 1913: El Viejo-Stil.

Kulturelle Bedeutung: Gebrauchskeramik. Die Gruppe tritt fast ausschließlich in Siedlungskontexten auf. Der Typ wurde bisher nur südlich der Bahía de Culebra und westlich des Río Tempisque dokumentiert. Seine Objekte sind mit dem El Bosque Komplex (El Bosque Rojo sobre Agamuzado) des atlantischen Tieflands verwandt.
(Künne 2004)

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.