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Ident. Nr.: IV Ca 41565

ObjID: obj:103271

Details (Expert)

Beteiligte
Walter Lehmann (16.9.1878 - 2.7.1939),
Sammler*in
Datierung
Ceiba Rojo Café (800 - 1550 n. Chr.)
Geografische Bezüge
Punta Arenas,
Provinz
Material / Technik
Ton
Abmessungen
Objektmaß: 19 x 16,7 x 15,9 cm
Öffnung: 8 cm
Gewicht: 1,1 kg
Erwerbung
Schenkung von Florimond Duc de Loubat 1910

Objektbeschreibung

Dreibeiniger, spitzbodiger Krug mit hochständigem Umbruch, kurzem Hals und auskragendem Rand. Das Objekt besitzt einen randständigen, vertikalen Bandhenkel. Am Hals und am Henkel befinden sich mehrere wulstförmige Auflagen. Die hohen, anthropomorphen Beine wurden mit Stichpunkten und Kerben verziert. Sie besitzen kleine Öffnungen und Rasselkugeln. Das Gefäß ist beidseitig geglättet, geschlämmt und grundiert. Am Krug sind rote Farbreste und die Spuren von Salzaustritt erkennbar.

Die monochrome Keramik besaß eine rot-braune Grundfarbe. Das Gefäß wird durch mehrere schulterständige Linienfelder verziert, die aus vertikalen Ritzungen bestehen. Ihre Beine verkörpern stehende, weibliche Figuren, die sich an den Leib fassen. Kopf, Nabel, Vagina und Kniescheiben wurden besonders hervorgehoben. Nach Holmes 1888: Tripod Group. Nach MacCurdy 1911: Fish Ware. Nach Lothrop 1926: San Isidro Group. Nach Osgood 1935: Fish-Tripod-Handled Ware.

Kulturelle Bedeutung: die Tripod Group (Holmes 1888) ist bis in das kostarikanische Hochland verbreitet. Der Typ Ceiba Rojo Café umfaßt vor allem Gebrauchskeramik. Er wurde sowohl in Haushaltskontexten als auch in Bestattungen dokumentiert.
(Künne 2004)

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}