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Ident. Nr.: IV Ca 41675

ObjID: obj:103381

Details (Expert)

Beteiligte
Walter Lehmann (16.9.1878 - 2.7.1939),
Sammler*in
Datierung
1000 - 1550
Geografische Bezüge
Cartago,
Provinz
Material / Technik
Stein
Abmessungen
Objektmaß: 28,1 x 20,1 x 9,2 cm

Objektbeschreibung

Große, anthropomorphe Steinskulptur. Die aufrecht stehende, männliche Figur trägt einen Trophäenkopf, der sich unter ihrem linken Arm befindet. Ihr gebeugter, rechter Arm ist leicht erhoben. In seiner geschlossenen Hand scheint sich ein Werkzeug zu befinden. Die ungelenk gearbeitete Gestalt ist leicht nach links geneigt. Ihr langes, offenes Haar wird durch eine eingetiefte Kreuzschraffur verziert. Die weitgehend nackte Skulptur besitzt große, perforierte Ohren und lange, abgeflachte Füße. Armansatz, Rückgrat, Hüfte und Brustkorb sind durch gravierte Linien besonders betont worden. An den Kniegelenken befinden sich zwei horizontale Bänder, die Kleidungselemente andeuten. Das Objekt hat weder eine Standscheibe noch einen Standzapfen. Seine rechte Hand und seine linke Ferse wurden nachträglich ergänzt.
(Künne 2005)

Weitere Informationen zur sozialen, symbolischen und kulturellen Bedeutung, sowie zu Fundkontext und Periodisierung konnten wegen technischer Probleme von Museum Plus nicht in die lange Beschreibung integriert werden.

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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4 teilig, Brettschenwebstuhl für Baumwollgürtel.Bespannter Webstuhl, um weißes und dunkelblaues Baumwollgarn zu einem Gürtel mit Streifenmuster zu verweben. Kettbaum und Webschwert sind mit Schnitzereien versehen.Herstellung der TextilienDie Herstellung von Textilien, von der Faser bis zum fertigen Kleidungsstück, gehört zur Domäne der Frauen. Aufgrund der klimatischen Bedingungen in den nördlichen Breitengraden, in denen die Ainu leben, werden die Fasern vor allem aus dem Bast von Bäumen, hauptsächlich Ulmen, aber auch Linden, gewonnen. Die Rinde wird direkt vom Baum abgeschält, während er noch steht, und der Bast, die faserige Innenschicht, wird von der dunklen Rinde auf der Außenseite getrennt. Diese Fasern werden gekocht und zerstoßen, um sie weicher zu machen. Anschließend wird der Bast in feinere Fasern geteilt und schließlich zu Fäden verzwirnt. Die von den Ainu verwendete Webausrüstung ist einfach. Die Weberin hängt die gebündelten Kettfäden mit einem Haken an den Hauspfeiler oder im Sommer an einen Baum und legt sich einen Gürtel um den Rücken, um die Spannung der Fäden aufrechtzuerhalten. Die Stoffbahnen werden zu einer Art Mantel zusammengenäht, ähnlich wie bei einem Kimono, und mit bandartigen Applikationen aus importierter japanischer Baumwolle verziert, die anschließend bestickt werden. Diese Applikationen verlaufen entlang der Säume, den Öffnungen des Kleidungsstücks, und sind auf dem Rücken angebracht. Sie haben einen apotropäischen Charakter und sollen den Träger des Gewandes vor dem Bösen schützen.

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}