Logo

Ident. Nr.: IV Ca 41842

ObjID: obj:103679

Details (Expert)

Beteiligte
Walter Lehmann (16.9.1878 - 2.7.1939),
Sammler*in
Datierung
500 - 800
Geografische Bezüge
Guanacaste,
Provinz
Bagaces,
Kanton
Libería,
Stadt
Material / Technik
Stein
Abmessungen
Objektmaß: 11,1 x 24,6 x 12,5 cm

Objektbeschreibung

Großes, zoomorphes Steinfragment, das einen katzenähnlichen Kopf mit Halsansatz darstellt. Das Wesen besitzt kleine, aufgestellte Ohren, eine lange Nase und ovale Augen. Es hat ein breites, geöffnetes Maul, in dem sich große, quaderförmige Zähne befinden. Der Unterkiefer der Gestalt wurde nicht skulpturiert. Die Oberseiten von Kopf und Halsansatz sind mit geometrischen Gravuren verziert, die nicht der natürlichen Fellzeichnung der Spezies entsprechen. Auf der Schädeldecke erscheint ein Motiv, das zwei ineinander verschlungene Bändern zeigt. Ihre Endpartien sind spiralförmig gewunden und dekorieren die Ohrmuscheln der Gestalt. Die Oberseite des Halsansatzes zeigt drei parallele Reihen, die sich aus Winkelelementen und Dreiecken zusammen setzen. Die Seitenflächen derselben Körperpartie werden durch ein mäanderähnliches Element. dekoriert. Die glatte Rachenhöhle blieb unverziert. Das Objekt weist mehrere Bruchstellen auf, die sich am Halsansatz, an den Ohren, an der Nasenspitze und an den Zähnen befinden.
(Künne 2005)

Weitere Informationen zur sozialen, symbolischen und kulturellen Bedeutung, sowie zu Fundkontext und Periodisierung konnten wegen technischer Probleme von Museum Plus nicht in die lange Beschreibung integriert werden.

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Kappe aus Ulmenbastgewebe. Zur Jagd und im Winter getragen. Mit dunkel- und hellblauem Baumwollgarn bestickt und mit Baumwollstoff gesäumt. Am Scheitel ist eine dreieckige Troddel aus attus (Ulmenbastgewebe) angebracht.Dieses Stück wurde 1873 auf der Weltausstellung in Wien gezeigt.Die Bastfasern, die sogenannten Ohyo, die für diese Kappe verwendet wurden, stammen von der inneren Rinde einer Ulmenart (Ohyo tauro/ Ulmus Laciniata). Darüberhinaus wurden von den Ainu zum Weben von Textilien auch die Bastfasern von japanischen Linden (Shina-no ki/ Tilia Japonica) und Nesselfasern verwendet. Die Ulme gilt unter den verschiedenen Materialien jedoch als das am besten geeignete für die Herstellung von Kleidern, da sie sehr weiche Fasern hat, die Nesselfasern hingegen sind dünner und weißer als die der Ulme.Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden. Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:8.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:107%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri",sans-serif; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin; mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; mso-bidi-theme-font:minor-bidi; mso-fareast-language:EN-US;}