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Ident. Nr.: IV Ca 44327

ObjID: obj:106054

Details (Expert)

Datierung
1350 - 1550
Geografische Bezüge
Veracruz,
Bundesstaat
Material / Technik
Ton
Abmessungen
Objektmaß: 40 x 44 x 41 cm
Objektmaß: Ständerung 10 x 30 x 30 cm
Gewicht: 6,13 kg
Erwerbung
Kauf 1960

Objektbeschreibung

IV Ca 44327. Mixteca-Puebla, 1350-1550 # Mexiko, vermutlich Mixtequilla, Veracruz # Ton, bemalt. Urnen wie diese bei Julius Konietzko erworbene tauchten zu Beginn der 1960er Jahre im internationalen Kunsthandel auf.

Das Band des Sternennachthimmels am oberen Rand verweist auf das Menschenopfer. Vertikale Schädelgerüste trennen die Darstellungen schwarzroter Flammen die den Topf umgeben von Bündeln mit Ringen, an denen schwarze Adlerfedern und rote Papierstreifen befestigt sind. Damit schmückte man Hände und Füße der zu Opfernden. Die Knäufe an den Seiten zeigen Jaguarköpfe. (V. König, 2018)

Letzte Aktualisierung: 03.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.