Logo

Luther sieht den Tod des Freundes Alexius, welcher an seiner Seite 1505 vom Blitz getroffen ward, als einen Ruf zum Klosterleben an.

Ident. Nr.: D (33 S 1289) 200/1987

ObjID: obj:1072033

Details (Expert)

Beteiligte
Brodhag, F.,
Buchhandlung
Herstellung: Emminger, E.,
Lithograf*in
Herstellung: Kurtz, H.,
Drucker*in
Datierung
1831
Geografische Bezüge
Material / Technik
Kreidelithographie
Abmessungen
Blattmaß: 21,8 x 28,5 cm

Objektbeschreibung

Querformat, zweifacher Randstrich, Blindstempel, Bez. u. l.: E. Emminger, lith.; u. r.: Gedr. v. H. Kurtz. Unter dem Titel (s. o.): Zu haben in der F. Brodhag'schen Buchhandlung in Stuttgart. Oben r. handschriftlich mit 3 bezeichnet.
Alexius, vom Blitz getroffen, liegt auf dem Rücken, ein Arm liegt unter dem Kopf, der andere ist ausgestreckt; Luther ist barhäuptig und trägt einen Mantel, der nach links weht, Baumzweige des dicken Eichbaumes im Mittelgrund wehen in die gleiche Richtung, Luthers Gesicht und Arme sind dem Himmel zugewandt. Rechts zwei steile Blitze.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."