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Anbetung der Hirten

Ident. Nr.: KdZ 27439

ObjID: obj:1073891

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Herman Postma (1546-1555),
Zeichner*in
Jesus Christus,
Erwähnte/Dargestellte Person
Datierung
Herstellung: 16. Jh.
Systematik/Art
Material / Technik
Feder in Braun, laviert
Abmessungen
Blattmaß: 27,4 x 42,8 cm
Erwerbung
1992 von der Galerie Sabina Förster, Düsseldorf, erworben

Objektbeschreibung

Von dem aus Friesland stammenden Hermanus Posthumus, der zeitgleich mit Van Heemskerck in Rom weilte, sind kaum Zeichnungen bekannt. Diese Anbetungsszene bettete er in eine Ruinenlandschaft ein, die Reminiszenzen an das Kolosseum und die Thermenarchitektur enthält. Sein Zeichenstil unterscheidet sich allerdings deutlich von jenem Van Heemskercks.

Letzte Aktualisierung: 24.09.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kupferstichkabinett

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Ansicht der Stadt Olevano (Provinz Rom, Italien) mit dem Regenbogen

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Nahezu während der ganzen Dauer seines jahrzehntelangen Lebens in Rom beschäftigte sich Joseph Anton Koch mit dem Thema Olevano, nachdem er schon 1804 zum künstlerischen Entdecker dieser malerischen Bergstadt geworden war. [...] Fast am Ende einer langen Entwicklung stellt er mit dem vorliegenden Blatt das malerische Sujet in überhöhter, komponierter Übersichtlichkeit dar. Aus vorausgegangenen Naturstudien vom gleichen Standort, von der Casa Baldi aus aufgenommen, die den deutschen Künstlern häufig als Unterkunft diente, gelingt dem Künstler eine Summe seiner Eindrücke. Mit den Mitteln der Vordergrundgruppen, der seitlichen Bäume, des übergreifenden Regenbogens, schließlich der Wolkenbildungen wird Bildmäßigkeit und Wirkung erzielt. Ein kleinerer Entwurf (Kupferstichkabinett, ID-Nr. SZ Koch 19) wird mit unserem Blatt zu Klarheit und Räumlichkeit geführt, wozu die meisterhaft eingesetzten Wirkungen von Licht und Schatten viel beitragen, so daß eine vollendete Zeichnung klassischer Landschaftsauffassung entstand. Für Kochs, aus souveräner Kenntnis urteilenden Biographen, Otto v. Lutterotti, ist sie »...in Komposition und Auffassung, Format und Durchführung wohl der schönste Hymnus, den Koch auf sein geliebtes, hochgebautes Bergnest angestimmt hat. Das Städtchen mit der verfallenen Burg der Colonna ist organisch wie ein Kristall dem Felsen entwachsen, im Vordergrund die ländliche Szene am Brunnen, das Ganze zusammengefaßt vom Regenbogen.«Text: Gottfried Riemann, in: Das Berliner Kupferstichkabinett. Ein Handbuch zur Sammlung, hg. von Alexander Dückers, 2. Auflage, Berlin 1994, S. 360., Nr. VII.5 (mit weiterer Literatur)