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Einfache diatonische Harfe

Ident. Nr.: 21

ObjID: obj:1106350

Details (Expert)

Beteiligte
Herstellung: Stolz,
Musikinstrumentenbauer*in
Datierung
1848
Material / Technik
Ahorn, Fichte, Metall, Darm
Abmessungen
Höhe x Breite: 1470 x 282 mm

Objektbeschreibung

Saitenzahl: 36
Umfang: G1 - g3
Mensuren: 107 und 1155
Kastenkorpus

Je 4 Schallochgruppen in der Decke. Oberer Stangenabschluß mit geschnitztem Frauenköpfchen. 
Versuch, das kleine Instrument als Einfachpedalharfe auszuführen.

Schäden und Restaurierungen
Der hintere Teil des Unterklotzes wurde zu einem späteren Zeitpunkt in Eiche eingesetzt - möglicherweise nach dem nicht geglückten Versuch, eine Pedalmechanik anzubringen. Unmittelbar über dem Eichenteil wurde der dreiteilige Boden mit Holznägeln aufgebracht.
Die Halsoberseite ist am Ende über die Schulter ausgeflickt. 
Querrisse in der Resonanzdecke.
Die Harfe wurde 1948 durch die Berliner Firma Josef Löffler & Sohn instandgesetzt. Ein Restaurierungsprotokoll ist nicht vorhanden.

Herkunft
Die Harfe wurde mit der ersten Sammlung Paul de Wit, Leipzig, für das neugegründete Museum gegen Ostern 1888 angekauft.



Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Musikinstrumenten-Museum

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Gitarre

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René François Lacôte (ca. 1785–1868) war einer der bedeutendsten französischen Gitarrenbauer. Er gilt als einer der wichtigsten Instrumentenbauer der frühen Romantik und arbeitete hauptsächlich in Paris. Bekannt wurde er für seine herausragend gut gearbeiteten Konzertgitarren, die sowohl in technischer als auch in klanglicher Hinsicht sehr fortschrittlich waren.Als Schüler von Joseph Pons entwickelte und verbesserte er die Ideen seines Meisters weiter: er war stets bestrebt, die Konstruktionen seiner Gitarren zu verbessern um den Bedürfnissen der Gitarristen gerecht zu werden. So hat er nicht nur die klanglichen Qualitäten seiner Gitarren optimiert, sondern auch ergonomische Überlegungen umgesetzt. Seine Verbesserungen fanden durch intensive Kollaborationen mit berühmten Gitarristen wie Sor, Aguado, Carulli, Giuliani e Coste, statt. Im Jahr 1839 und 1844 gewann Lacôte Preise für seine Gitarren bei den „Expositions Universelles de Paris“. Die Gitarre mit Standvorrichtung (Guitare sur pied) ist vermutlich eine seiner Entwicklungen. Ein Original befindet sich im Musée de la musique in Paris. Die hier gezeigte Gitarre geht aller Wahrscheinlichkeit nach auf dieses Vorbild zurück.ZustandsbeschreibungDie Gitarre trägt viele Gebrauchspuren und Risse in der Decke. Umbaumaßnahmen sind am Wirbelbrett, am Halsfuß und am Boden unter UV-Licht erkennbar. Die Schallloch-Ornamente wurden vom Vorbesitzer erneuert. Es gibt keine Signatur. Das Instrument ist nicht spielbar.