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Neun-Götter-Vase

Ident. Nr.: IV Ca 49927

ObjID: obj:111650

Credit: Geschenk von Dr. Claus Pelling und Dr. Marie Luise Zarnitz

Details (Expert)

Datierung
Frühklassik
Weitere Titel
Sammlungstitel: Neun-Götter-Vase
Übersetzung: Vessel of the nine gods
Geografische Bezüge
Maya,
Kultur
Material / Technik
Ton, reliefiert
Abmessungen
Objektmaß: 10,4 x 16 x 16 cm
Gewicht: 0,4 kg
Erwerbung
Schenkung 1997

Objektbeschreibung

Reliefierte Schale aus Ton, 9 Hieroglyphen,
Maya, Frühklassik.
Die 9 Glyphen stellen 9 unterschiedliche Götter dar:
- G1 (Variante des Regengottes Chaak)
- Wasserliliengott
- Sonnengott (mit K'in-Zeichen)
- Mih-Gott (Gott der Zahl "Null")
- Alligatorengott mit Itzamnaaj-Zeichen
- Gott mit S-förmiger Maske (mythischer Gründer Naranjos)
- Gott der Zahl 10
- jugendlicher Maisgott mit NAL-Zeichen auf dem Kopf
- Tabak-Schlangen-Gott ( = mam, Ahne der verstorbenen Könige Palenques)

Zwar sind die einzelnen Götter relativ eindeutig identifizierbar, jedoch bleibt nach wie vor der Kontext unklar.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.