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Kuckertz Ind 67

Ident. Nr.: VII OA 0868

ObjID: obj:1128645

Details (Expert)

Beteiligte
Josef Kuckertz (1969),
Sammler*in
Datierung
1967
Systematik/Art
Geografische Bezüge
Indien,
Land
Material / Technik
—

Objektbeschreibung

a) 2 Kopie-Bänder vom WDR. Keine Originale. Sammlung liegt nicht vollständig vor.
b) 2 Kopie-Bänder in weißer Verpackung.
1) Aufschrift "Kopie von Ind 67U[her]55 Raga-System Süd-Indiens"
2) Aufschrift "Ind 67 U[her] 31"
c) Ein Band mit Aufschrift "Überspeilung meiner Aufnahmen aus Indien Uher 45 und 53. so wie sie auf der Schallplatte erscheinen werden. erhalten von 27.9.69 von Christensen.

Letzte Aktualisierung: 21.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.