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"Florero"; Fineline Painting: Schlangen

Ident. Nr.: V A 13059

ObjID: obj:11572

Details (Expert)

Beteiligte
I.M. Bolivar (1897),
Sammler*in
Carl Plock (1894),
Sammler*in
Datierung
Moche 0 - 600
Systematik/Art
Geografische Bezüge
Moche,
Kultur
Material / Technik
Ton
Abmessungen
Objektmaß: 12,7 x 25,1 x 25,1 cm

Objektbeschreibung

Form: konische Schale mit breitem Rand, Standfuß als Rassel
Farbe/Technik: roter Scherben, cremefarben engobiert, rotbraun bemalt (Fineline-Technik)
Außenwand: cremefarben engobiert, Rand und Standfuß roter Scherben, Standfuß polymorph geometrisch bemalt
Innenwand: roter Scherben; Rand cremefarben engobiert und zoomorph bemalt (Schlangen)
Besonders (1): Fineline Painting
Besonders (2): Standfuß als Rassel
(Beatrix Hoffmann, 2008)

Letzte Aktualisierung: 17.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.