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Ident. Nr.: I C 34020 a,b

ObjID: obj:124943

Details (Expert)

Beteiligte
Ernst Prillwitz (1903),
Sammler*in; Archive
Datierung
1905
Geografische Bezüge
Indonesien,
Land/Region
Java,
Insel
Abmessungen
Objektmaß: Kris 42,2 x 8 x 5 cm (a)
Objektmaß: Scheide 46 x 16,4 x 4,8 cm (b)
Objektmaß: Kris in Krisscheide 47 x 16,5 x 5,6 cm (a,b)
Erwerbung
Schenkung von Theodor Glücksmann, 1905

Objektbeschreibung

Eintrag im historischen Hauptkatalog: Ein Kris mit einem in größter Feinheit und Holz geschnitzten Griff. Mit Edelstein besetzt. Klinge in Form eines Baumes mit Gold eingelegt. Scheide mit Goldüberzug.
Eintrag historische Karteikarte: "Kris mit Scheide", Edelsteinen und Gold
Goldauflage (Feingold), gesondert geschmiedet, auf ...(?) Eisen gelegt (Gold hat einen niedrigeren Schmelzpunkt als Eisen, nach Auflage verbindet sich das Gold mit dem Eisen.)
Diamanten (Rohdiamanten), Altschliff, ca 10- 14 Karat.
Scheide Silber mit Feuervergoldung.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ethnologisches Museum

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樹皮衣

樹皮衣

Attush-Gewänder werden aus Bastfasern, den so genannten Ohyo, hergestellt, die von der Ulme stammen, und sind eine der charakteristischsten Textilvarianten der Ainu. Der Stoff wurde hergestellt, indem die innere Rinde lebender Bäume vor dem Frühjahrswachstum geerntet, eingeweicht und dann die Fasern in Fäden gespalten und von Hand zu einem dichten, warmen, gelb-braunen Stoff verwoben wurden.Nachdem der Stoff gewebt und zu einem Kleidungsstück vernäht worden war, wurde es mit Stickereien und Applikationen aus Baumwollstoff und Garn verziert. Die Verzierungen waren ein wesentliches Merkmal der Ainu-Kleidung und ein visueller Ausdruck ihrer religiösen Überzeugungen.Einfache attush-Gewänder wurden für den täglichen Gebrauch hergestellt, aber aufwändigere Gewänder wie dieses Beispiel waren für zeremonielle Zwecke bestimmt. Sie wurden selten getragen und waren sehr wertvoll.Dieses Attush Gewand ist vermutlich aus Nesselfasern angefertigt. Es ist mit Applikationen in hell- und dunkelblauem Baumwollstoff und linearen Stickereien aus gefärbtem Nesselgarn versehen, sowie mit weißem, braunem, rotem, violettem und dunkelblauem Baumwollgarn bestickt. Die Stickereien reichen über die Applikationen bis auf dasGrundgewebe hinaus. Das, ist für die Gewänder der Ainu auf Sachalin eher ungewöhnlich. Für ein Frauengewand ist es ungewöhnlich prächtig, i.d.R. sind die Männergewänder die prächtigeren Stücke Publ.in: アイヌの工芸 Ainu no kôgei, Ausstellungskatalog, Tokyo National Museum, 1993, S. 109, Abb. 195.